Bekanntmachungen in ausgewählten Insolvenzverfahren

Auf dieser Seite finden Sie Mitteilungen und Neuigkeiten zu ausgewählten Insolvenzverfahren.

September 2018

SeniMondo Onnis GmbH in vorläufiger Insolvenz und Rechtsanwalt Alexander Raab zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Mit Beschluss des Amtsgericht – Insolvenzgericht – Nürnberg vom 04.09.2018 wurde Rechtsanwalt Alexander Raab zum vorläufigen Insolvenzverwalter über das Vermögen der SeniMondo Onnis GmbH bestellt.
Die SeniMondo GmbH betreibt mit über 50 Mitarbeitern ein Pflegeheim in Oberasbach und ein weiteres Pflegeheim in Auerbach.

Inzwischen wurden bereits mehrere Gespräche mit der Geschäftsleitung geführt. Die Geschäftsleitung ist bereit mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter zusammen zu arbeiten. Dadurch kann der Betrieb beider Pflegeheime derzeit uneingeschränkt fortgeführt werden.

Die beschäftigten Arbeitnehmer werden zur Zeit über die eingetretene vorläufige Insolvenzverwaltung informiert. Die Arbeitslöhne der beschäftigten Arbeitnehmer sind bis einschließlich August 2018 vollständig bezahlt. Für die weitere Betriebsfortführung wird eine Insolvenzgeldvorfinanzierung angestrebt. Es wird davon ausgegangen, dass dies zu einer weiteren Motivierung der beschäftigten Arbeitnehmer führt, um dadurch die Chance für eine Fortführungslösung der Pflegeheime zu erhöhen.

Erste Interessentenanfragen sind bereits vorhanden. Im Zuge des weiteren Verfahrens werden hierzu weitere Verhandlungen geführt und eine Erhaltung des Pflegebetriebs entweder durch Planverfahren oder übertragender Sanierung angestrebt.

Juli 2018

Bär Industrie Elektronik GmbH in vorläufiger Insolvenz und Rechtsanwalt Alexander Raab zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt

Mit Beschluss des Amtsgericht – Insolvenzgericht – Fürth vom 06.07.2018 wurde Rechtsanwalt Alexander Raab zum vorläufigen Insolvenzverwalter über das Vermögen der Bär Industrie Elektronik GmbH bestellt. Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb elektronischer Geräte (Hard- und Software), die im industriellen Bereich eingesetzt werden. Das Unternehmen konzentriert sich dabei auf die Entwicklung und Herstellung von Geräten zur Fernübertragung von Stromzählerständen. Diese finden sowohl bei kleineren Anlagen, aber auch im Kraftwerksbereich Anwendung. Die Erbringung von Dienstleistungen, wie beispielsweise die Wartung der Geräte, ist nicht Gegenstand der Unternehmenstätigkeit. Die Hauptabsatzmärkte für die beschriebenen Produkte sollen dabei in den Vereinigten Arabischen Emiraten, in der Türkei und in Deutschland gelegen haben. Als Grund für die Insolvenzanmeldung wurde aufgeführt, dass es in den Vereinigten Arabischen Emiraten zu stark rückläufigen Umsätzen gekommen ist, da dort eine starke Marktsättigung eingetreten ist. Hierauf hat das Unternehmen durch Produktverlagerungen und Kosteneinsparungen reagiert. Der eingeschlagene Weg zeigt dabei durchaus Zukunftspotenzial. Die Maßnahmen konnten lediglich nicht schnell genug durchgreifende Wirkungen erzielen, so dass der Insolvenzantrag erfolgt ist.

Der Geschäftsbetrieb wird derzeit uneingeschränkt fortgeführt. Nach den ersten Verhandlungen ist es gelungen wichtige Kunden und die wesentlichen Lieferanten davon zu überzeugen dem Unternehmen weiterhin die Treue zu halten. Zudem wurden die Mitarbeiter über die Insolvenzgeldvorfinanzierung und den weiteren Ablauf des Verfahrens informiert. Die Mitarbeiter sind ebenfalls motiviert ihre guten Arbeitsleistungen im Rahmen des Verfahrens zu bestätigen um dadurch auch die Chance auf eine Übernahme zu erhöhen. 

Weiterhin wurde ein Investorenprozess bereits begonnen. Hierzu sind die ersten Rückmeldungen mit Interessensbekundungen und konkreten Nachfragen nach weiteren Unterlagen in der Kanzlei eingegangen. Die ersten Verhandlungen werden kurzfristig aufgenommen, so dass die Vorzeichen für eine Sanierungslösung nach derzeitigen Erkenntnissen gegeben sind.

Dezember 2017

Danner GmbH in Lauf erfolgreich im Rahmen eines Asset Deals übertragen

Die Danner GmbH in Lauf konnte mit Insolvenzeröffnung am 21.12.2017 erfolgreich vom Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Alexander Raab an einen strategischen Investor übertragen werden. Die Sparte Zulassungsdienst für Werkstätten und Zulassungen der Kraftfahrzeuge an Private soll dabei weiter ausgebaut werden. Die weitere sich nicht tragende Sparte KFZ-Beschriftungen und Werbung am gesonderten Standort wurde abgestoßen. Die dort beschäftigten Mitarbeiter sind bereits vorab bei anderen Arbeitgebern untergekommen. Alle im Zulassungsbereich beschäftigten Mitarbeiter werden vom Übernehmer übernommen, so dass sich letztendlich ein sehr gutes Ergebnis erzielen ließ.
Dieses Ergebnis konnte nur aufgrund der weiteren Treue der Mitarbeiter, Lieferanten und Kunden zum Unternehmen erzielt werden. So konnten die Bemühungen im Rahmen der vorläufigen Insolvenzverwaltung zu einem erfolgreichen Abschluss geführt werden.

Pianka Zuckersüß KG

Insolvente Handwerksbäckerei „Pianka Zuckersüß“ hat neuen Eigentümer

Mit Wirkung zum 01.12.2017 wurde der insolvente Betrieb der Pianka Zuckersüß KG auf einen neuen Eigentümer übertragen. Mit Frau Jessica Pianka an der Spitze wird die neue Eigentümerin, gemeinsam mit einem strategischen Partner an ihrer Seite, den Geschäftsbetrieb weiterführen und weiterentwickeln.

Bereits am 01.01.2017 wurde das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Bäckereikette mit Sitz in Rothenburg ob der Tauber und Filialen in Rothenburg, Bad Windsheim, Burgbernheim, Leutershausen, Uffenheim und Forchheim eröffnet.

Seit Insolvenzeröffnung hat der Fachanwalt für Insolvenzrecht, Ralf-Michael Dörr, einer der Insolvenz- und Sanierungsexperten der renommierten Kanzlei Raab & Kollegen den Geschäftsbetrieb gemeinsam mit den bisherigen Inhabern, der Familie Pianka, fortgeführt.

Von Beginn des Verfahrens an war es das erklärte Ziel, das Familienunternehmen zu erhalten und den Kunden weiterhin hochwertige Backwaren aus Handwerksproduktion anbieten zu können. Auf der Suche nach strategischen Partnern, die als Investoren mit einsteigen, konnten mehrere Interessenten gefunden werden, die aber letztlich alle keine endgültige Zusage erteilten.

So wurden im Rahmen der Fortführung immer wieder wichtige Weichen gestellt um den Betrieb weiter fortführen zu können, ohne Verluste zu schreiben. Dabei wurden Prozesse optimiert, das Filialnetzt überprüft und angepasst und damit der Betrieb für Investoren interessanter gemacht. Insbesondere die Mitarbeiter des Unternehmens haben einen wesentlichen Teil dazu beigetragen, dass nunmehr eine Lösung gefunden werden konnte. Ohne deren Einsatzbereitschaft und Betriebstreue wäre die Betriebsfortführung im Insolvenzverfahren nicht gelungen und der Betrieb hätte eingestellt und liquidiert werden müssen.

Mit dem strategischen Partner mit einschlägigen Branchenkenntnissen ist das Unternehmen nunmehr gut aufgestellt und wird den Betrieb nicht nur erhalten, sondern weiterentwickeln. Als Spezialist für den Einkauf von Rohstoffen mit Erfahrung aus dem Einzelhandel sowie Unternehmensentwicklung wurde ein starker Partner für die Neuausrichtung des Unternehmens gefunden. Gemeinsam wird nun der Fokus auf das traditionelle Handwerk und die hohe Qualität der Produkte gerichtet. Mit Hilfe eines schlanken Angebots von regionalen Spezialitäten aus dem Bäcker- und Konditorenhandwerk bleibt die Bäckerei Zuckersüß ein starker Partner für lokale Unternehmen aus der Gastronomie und des Einzelhandels. 

Metzgerei Eiden e.K.

Mit Beschluss des Amtsgerichts – Insolvenzgerichts – Ansbach vom 01.12.2017 wurde das Insolvenzverfahren eröffnet und Frau Rechtsanwältin Susanne Fichna zur Insolvenzverwalterin bestellt.
Der Geschäftsbetrieb wird derzeit in uneingeschränkten Umfang mit 13 Arbeitnehmern fortgeführt. Während des Betriebsfortführung soll eine dauerhafte Fortführungslösung zur Aufrechterhaltung der Arbeitsplätze gefunden werden.


November 2017

Asset Deal beim Hohenloher Verteilerring

Mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Hohenloher Verteilerring Paule GmbH & Co. KG am 01.11.2017 wird der Geschäftsbetrieb durch eine übertragene Sanierung im Ganzen wirksam an einen strategischen Investor übertragen.

Der vorläufige Insolvenzverwalter, Rechtsanwalt Alexander Raab,  konnte hierzu im Antragsverfahren mit der Übernehmerin den entsprechenden Vorvertrag schließen. Die Übernehmerin übernimmt alle Arbeitsverhältnisse und einen Teil des beweglichen Anlagevermögens. Durch die Übernahme sollen entsprechende Synergien geschaffen werden. Die Übernehmerin ist überwiegend im Bereich der Prospekt- und Werbungsverteilung tätig, während die Insolvenzschuldnerin vorwiegend im Bereich der Auftragsverwaltung und ergänzend sehr geringfügig in der Verteilung tätig ist. So ist zukünftig eine gute Ergänzung dieser Bereiche und damit eine bessere Wertschöpfung möglich. Die operative Tätigkeit des Hohenloher Verteilerrings wird im Rahmen dieser Übernahme von Walhausen an einen Standort in der Nähe verlagert.

Im Rahmen einer Betriebsversammlung erläuterte Rechtsanwalt Raab und der Geschäftsführer der Übernehmerin die Arbeitnehmer über den Übergang. Rechtsanwalt Raab bedankte sich bei allen Arbeitnehmern für die gute Zusammenarbeit im Zeitraum der vorläufigen Insolvenzverwaltung, welche unter anderem dafür notwendig war, dass eine derartige Übernahme erst möglich wurde. Gleichwohl wurden die Arbeitnehmer über den Betriebsübergang informiert und Fragen in diesem Zusammenhang geklärt. Der Geschäftsführer der Übernehmerin erläutert den Fahrplan für die weiteren Tage und stand im Anschluss an die Betriebsversammlung zu einzelnen Fragestellungen genauso wie Rechtsanwalt Raab zur Verfügung. Die dargestellten Informationen wurden von der Belegschaft sehr positiv aufgenommen.

Somit ist unsere Tätigkeit im operativen Bereich bezüglich des Hohenloher Verteilerrings beendet. Wir freuen uns über das gute Ergebnis, insbesondere unter dem Hintergrund, dass der Geschäftsbetrieb mit Anordnung der vorläufigen Insolvenzverwaltung am 22.08.2017 bereits eingestellt war. Durch intensive Einzelgespräche und transparente Kommunikation im Rahmen mehrerer Betriebsversammlung war es gelungen die Mitarbeiter zur erfolgreichen weiteren Tätigkeit zu motivieren. Weiterhin wurden intensive Gespräche mit den Auftraggebern geführt, welche sich daraufhin bereit erklärten weiterhin Aufträge beim Verteilerring zu platzieren. Wir wünschen allen Beteiligten alles Gute für die Zukunft.

Arbeitsförderungszentrum e.V.

Arbeitsförderungszentrum e.V. stellt Insolvenzantrag

- Schaden der insolventen Tochtergesellschaft verunsicherte Kreditinstitute -

Schweinfurt, 23.10.2017. Der Arbeitsförderungszentrum e.V. (afz e.V.) mit Sitz in Schweinfurt hat am Freitag, den 20.10.2017 beim zuständigen Amtsgericht Schweinfurt einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Als vorläufiger Insolvenzverwalter wurde am heutigen Tag Herr Rechtsanwalt Robert Wartenberg, ein Fachanwalt für Insolvenzrecht, aus der überörtlichen Sozietät Raab & Kollegen aus Bamberg bestellt. Der Schaden, den die insolvente Tochtergesellschaft afz Service GmbH hinterlassen hatte, war zu groß um ein Kreditinstitut von der Neuausrichtung des gemeinnützigen Vereins zu überzeugen. Bis zuletzt hoffte der Vorstand des afz e.V. auf eine positive Rückmeldung der Hausbank zur zuletzt verhandelten Kontokorrentlinie – vergebens.

Betrieb läuft zunächst uneingeschränkt weiter – Löhne und Gehälter werden über das Insolvenzausfallgeld abgesichert
Zuletzt hatte der Vorstand nicht nur mit der Hausbank wegen der Erweiterung der Kontokorrentlinie verhandelt, sondern auch mit anderen Kreditinstituten wegen der kompletten Umschuldung und Neufinanzierung. Da ein schon sicher geglaubter Grundstücksverkauf nicht zeitnah umgesetzt werden konnte, da der Käufer trotz notariell bereits aufgesetztem Grundstückskaufvertrag absprang, und auch die angebotenen persönlichen Bürgschaften der Vorstände des Vereins die Kreditinstitute nicht zu einer positiven Endscheidung bewegen konnte, sah sich der Vorstand am Freitag zur Insolvenzantragsstellung gezwungen. Der Insolvenzantrag hat zunächst keine Auswirkungen auf die Erfüllung der bestehenden Verträge. Ziel ist es, den Betrieb im Zuge der vorläufigen Insolvenzverwaltung zu stabilisieren und in vollem Umfang weiterzuführen.

Positive Zukunftsaussichten
Mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens der Tochtergesellschaft afz Service GmbH hatte der Vorstand des Vereins neue Wege eingeschlagen.
Die Vorstandsvorsitzende Monika Urlaub war von ihrem Amt zurückgetreten somit hatte sich die Vorstandschaft des Vereins neu aufgestellt. So wurde Artur Gaus von den Vorstandsmitgliedern Kerstin Mack und Dieter Rinke, als Vorstandsvorsitzenden gewählt.
Im September starteten in Schweinfurt, Bad Kissingen, Bad Neustadt und Haßfurt neue Ausbildungen und Umschulungen, neue Aufträge zur Belieferung von Schulen mit Mittagessen in den Pausen konnten akquiriert werden.
Der Vorstand hofft nun auf eine Sanierung im Insolvenzverfahren und dass eine dann dauerhafte Fortführungslösung für den Verein und seine aktuell 215 Mitarbeiter gefunden werden kann.

Über den Arbeitsförderungszentrum e. V.
Der Arbeitsförderungszentrum e. V. ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein. Zweck des Vereins sind die berufliche Förderung und Integration von arbeitslosen Jugendlichen und Erwachsenen einschließlich der Durchführung von Modellprojekten der beruflichen Bildung sowie die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund. Neben der Erfüllung des Vereinszweckes betreibt der Verein ein Campus-Hotel mit Restaurant in Bad Kissingen, beliefert Schulen und Kindergärten in den Landkreisen Bad Kissingen, Schweinfurt und Bad Neustadt mit Mittagsverpflegung und übernimmt die Mittagsbetreuung von offenen Ganztagsschulen im Landkreis Rhön-Grabfeld.

September 2017

Vorläufige Eigenverwaltung der Helmut Schwarz GmbH

Mit Beschluss des Insolvenzgericht Nürnberg vom 27.09.2017 wurde über das Vermögen der Helmut Schwarz GmbH mit Hauptsitz in Schwabach das vorläufige Eigenverwaltungsverfahren eröffnet und Herr Rechtsanwalt Alexander Raab zum vorläufigen Sachwalter bestellt. Der Geschäftsbetrieb mit 19 Arbeitnehmern wird in Abstimmung mit dem Eigenverwalter derzeit ohne Einschränkungen fortgeführt. Die Löhne der Mitarbeiter sind über eine Insolvenzgeldvorfinanzierung vorerst gesichert. Erste Gespräche über den weiteren Verfahrensablauf konnten bereits mit dem Eigenverwalter initiiert werden. In Abstimmung mit dem Eigenverwalter wird die angedachte Sanierung des Unternehmens forciert. Erste Interessenten zur vollständigen Übernahme des Geschäftsbetriebs sind bereits vorhanden. Die Eröffnung des Eigenverwaltungsverfahrens ist für Ende November angedacht.

August 2017

Hohenloher Verteilerring Paule GmbH & Co. KG

Mit Beschluss des Amtsgericht – Insolvenzgericht – Crailsheim vom 22.08.2017 wurde die vorläufige Insolvenzverwaltung über das Vermögen der Hohenloher Verteilerring Paule GmbH & Co. KG angeordnet und Herr Rechtsanwalt Alexander Raab als vorläufiger Insolvenzverwalter eingesetzt. Der Geschäftsbetrieb wurde am Tag vor der Antragsstellung eingestellt. Im Zuge der ersten Gespräche mit den Mitarbeitern und den Kunden ist es gelungen den Geschäftsbetrieb wieder aufzunehmen. Die 13 Festangestellten und die Minijobber wurden im Rahmen einer Betriebsversammlung über die erfolgreichen Verhandlungen mit 2 Hauptkunden informiert und es wurden die Grundzüge des weiteren Verfahrens und der geplanten Insolvenzgeldvorfinanzierung erläutert. Die Hauptkunden haben zugesagt weiterhin Aufträge beim Verteilerring zu platzieren. Eine erste Interessenbekundung im Hinblick auf eine mögliche Übernahme des Geschäftsbetriebs ist bereits bei Herrn Rechtsanwalt Raab eingegangen.


Maschinenbau Schlegl & Hofer GmbH

Über das Vermögen der Maschinenbau Schlegl & Hofer GmbH mit dem Sitz in Postbauer-Heng wurde mit Beschluss des Insolvenzgerichts Nürnberg vom 01.08.2017 das Insolvenzverfahren eröffnet und Herr Rechtsanwalt Ralf-Michael Dörr zum Insolvenzverwalter bestellt.

Der Geschäftsbetrieb wird derzeit in vollem Umfang fortgeführt.

Im Rahmen des M&A-Prozesses werden zudem Investoren und Interessenten zur Betriebsübernahme im Ganzen gesucht. So ist eine Veräußerung und Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs angedacht um insbesondere die Arbeitsplätze zu sichern.

März 2017

Gute Aussichten für Fränkische Backstubn
ELLINGEN - Knapp sieben Wochen nach dem Insolvenzantrag steht die Fränkische Backstubn vor einer unklaren, aber aussichtsreichen Zukunft. … Der Betrieb ist für die nächsten Wochen und Monate zudem gesichert.

Februar 2017

Vorläufige Insolvenzverwaltung – Fränkische Backstubn GmbH & Co. KG

Ellingen – Die Fränkische Backstubn Ellingen GmbH & Co. KG hat am 13.02.2017 Insolvenzantrag gestellt. Mit Beschluss des Amtsgerichts – Insolvenzgericht – Ansbach vom 13.02.2017 wurde Herr Rechtsanwalt Alexander Raab zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Der Betrieb mit rund 110 Mitarbeitern und 24 Filialen im westmittelfränkischen Raum wird im Rahmen der vorläufigen Insolvenzverwaltung zunächst uneingeschränkt fortgeführt. Während dieser Zeit erhalten die Mitarbeiter Insolvenzgeld von der Agentur für Arbeit. Hierzu wurde eine Insolvenzgeldvorfinanzierung durchgeführt.

Das Unternehmen betreibt in erster Linie sogenannte „Vorkassen-Filialen“ in Supermärkten. In den vergangenen Jahren war die Geschäftsentwicklung des Unternehmens geprägt durch die wachsende Konkurrenz, insbesondere von einer zunehmenden Zahl an Backstationen in Supermärkten. Trotz dessen gelang es dem Unternehmen zunächst noch, sich diesem Trend entgegenzustellen und im Jahr 2016 die Umsätze zu steigern. Zum Jahreswechsel wurden durch zwei Supermarktketten jedoch die Mietverträge für zwei der umsatzstärksten Filialen gekündigt. Damit verliert das Unternehmen in Kürze rund 15% des Gesamtumsatzes.

Aufgrund der Kostenstruktur des Unternehmens war es für die Geschäftsleitung absehbar, dass dieser Umsatzeinbruch nicht kurzfristig kompensiert werden kann. Durch Eröffnung neuer Filialen an anderen Standorten hätte diese Entwicklung zwar abgefangen werden können, allerdings nur mit mehrmonatiger zeitlicher Verzögerung. Aufgrund der Liquiditätssituation hätte dieser Zeitraum jedoch nicht überbrückt werden können. Das Unternehmen entschied sich daher, Insolvenzantrag wegen drohender Zahlungsunfähigkeit zu stellen.

„Wir bedauern diesen Schritt in die Insolvenz außerordentlich, sehen aber hier die Möglichkeit für einen Neubeginn“, so der Geschäftsführer, Herr Helmut Traublinger. Die „Fränkische Backstubn“ hat einen funktionierenden Geschäftsbetrieb, gute Mitarbeiter und gutes Ansehen bei den Kunden – sie ist es wert, weiter zu bestehen.

Zusammen mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter, Herrn Rechtsanwalt Alexander Raab, streben wir nunmehr eine Sanierung an, mit dem Ziel, alle Filialen und Arbeitsplätze zu erhalten und das Unternehmen wieder in eine positive Zukunft zu führen.


Die Mitarbeiter des Unternehmens wurden durch Herrn Rechtsanwalt Raab über die aktuelle Situation und das weitere Verfahren informiert. Dabei appellierte der vorläufige Insolvenzverwalter an die Mitarbeiter, dem Unternehmen die Treue zu halten um die Grundlage für eine nachhaltige Sanierung zu schaffen.

In den nächsten Wochen werden potentielle Investoren angesprochen werden; erste Interessenten sind bereits vorhanden. Zudem werden auch die Möglichkeiten für eine Sanierung aus eigener Kraft heraus intensiv geprüft werden. Bis zu einer Entscheidung über die weitere Zukunft des Unternehmens wird der Geschäftsbetrieb ohne Einschränkungen fortgeführt werden.

Oktober 2016

Pianka Zuckersüß KG

Bereits mit Beschluss vom 26.10.2016 hat das Amtsgericht Ansbach die vorläufige Insolvenzverwaltung über das Vermögen der Bäckerei Pianka Zuckersüß KG angeordnet und Herrn Rechtsanwalt und Fachanwalt für Insolvenzrecht Ralf-Michael Dörr zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Derzeit wird der Betrieb mit seinen 88 Mitarbeitern in Zusammenarbeit mit der Geschäftsleitung in vollem Umfang fortgeführt. Unmittelbar nach der Insolvenzantragstellung fanden von Seiten des Teams des vorläufigen Insolvenzverwalters Gespräche mit der Geschäftsleitung, Kreditinstituten, der Agentur für Arbeit, Kunden und den Lieferanten statt, um sicherzustellen, dass der Betrieb in vollem Umfang aufrechterhalten werden kann. Die Backstube in Bad Windsheim versorgt derzeit 9 Filialen und 5 weitere Verkaufsstellen mit Backwaren. Im Rahmen der vorläufigen Insolvenzverwaltung wurde eine bereits geplante neue Filiale in Hemhofen eröffnet und weitere Lieferaufträge wurden angenommen.

Die Mitarbeiter des Unternehmens wurden unmittelbar nach Anordnung der vorl. Insolvenzverwaltung in der Backstube sowie den jeweiligen Filialen durch den vorläufigen Insolvenzverwalter im Rahmen einer ersten Betriebsversammlung über die Insolvenzantragsstellung und die aktuelle Situation unterrichtet. Im Rahmen dieser Versammlung konnte der vorläufige Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Dörr zunächst mitteilen, dass der Geschäftsbetrieb nach den vorliegenden Planungen uneingeschränkt aufrechterhalten werden kann.

Außerdem konnte durch die Vorfinanzierung des Insolvenzausfallgeldes über ein Kreditinstitut sichergestellt werden, dass bei der Auszahlung der Löhne und Gehälter der Mitarbeiter keine Verzögerungen entstehen.

September 2016

Pressemitteilung - ELKCOM GmbH, Rattelsdorf

Fortbestand der ELKCOM GmbH gesichert /
Arbeitsplätze bleiben erhalten

Nachdem mit Beschluss des Amtsgericht - Insolvenzgericht - Bamberg vom 01.06.2016 das Insolvenzverfahren über das Vermögen der ELKCOM GmbH eröffnet und Herrn Rechtsanwalt Robert Wartenberg zum Insolvenzverwalter bestellt worden ist, ist es dem Insolvenzverwalter nunmehr gelungen, den Betrieb nach der erfolgreichen Fortführung im Rahmen des eröffneten Insolvenzverfahrens auf einen Interessenten zu übertragen und so den Fortbestand des Unternehmens zu sichern.

Mit Wirkung zum 15.09.2016 wird der Geschäftsbetrieb der ELKCOM GmbH auf die EMSO Electronical Mechanical Solutions GmbH übertragen. Bei der EMSO GmbH handelt es sich um eine Tochtergesellschaft der IFSYS GmbH in Großbardorf, die wiederum zur JOPP-Gruppe gehört. Die Firma IFSYS mit Niederlassung in USA sowie Servicestützpunkt in China fertigt Maschinen und Anlagen im Bereich Zuführtechnik mit den Schwerpunkten Bevorratung, Orientierung, Bereitstellung und Palettierung von Massenteilen mittels Handlings- bzw. Robotersystemen.

Damit haben die nachdrücklichen und intensiven Bemühungen des Insolvenzverwalters und des auf dessen Seite involvierten Teams schließlich dazu geführt, dass eine Sanierungslösung realisiert werden konnte und im Zuge dessen alle Arbeitsplätze erhalten bleiben.

Die Mitarbeiter des Unternehmens wurden durch den Insolvenzverwalter der auf Insolvenzrecht spezialisierten Kanzlei Raab & Kollegen im Rahmen einer Betriebsversammlung über die gefundene Lösung informiert

Kontakt:
Friedrichstr. 15
96047 Bamberg
Tel: 0951/29743-0
Fax: 0951/29743-29
bamberg(at)rechtsanwalt-raab.de

31.08.2016

Renner GmbH & Co. KG Dachentwässerung und Lüftungstechnik

Nachdem sich die Geschäftsführung der Renner GmbH & Co. KG Dachentwässerung und Lüftungstechnik im Juli genötigt sah, aufgrund von eingetretenen Liquiditätsproblemen beim Amtsgericht Bamberg Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens zu stellen, wurde am heutigen Tag durch Beschluss des Insolvenzgerichts das Insolvenzverfahren eröffnet und Herr Rechtsanwalt/Fachanwalt für Insolvenzrecht Robert Wartenberg zum Insolvenzverwalter bestellt.
Die Renner GmbH & Co. KG ist Hersteller hochwertiger Dachentwässerungskomponenten in Form von Regenrinnen und Zubehör sowie Lüftungstechnik.
Nachdem es dem nunmehrigen Insolvenzverwalter Robert Wartenberg bereits im Verlauf der vorläufigen Insolvenzverwaltung trotz der mit dem Insolvenzantrag vom Juli 2016 einhergehenden teilweise erheblichen Schwierigkeiten gelungen war, den Geschäftsbetrieb der Insolvenzschuldnerin in vollem Umfang aufrecht zu erhalten, so kann dieser auch nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens zunächst aufrecht erhalten werden.

Derzeit ist der Insolvenzverwalter nachhaltig darum bemüht, im Rahmen von umfangreichen Gesprächen mit verschiedenen Investoren und Interessenten eine zukunftsträchtige Lösung für den Fortbestand des Unternehmens und der vorhandenen Arbeitsplätze zu finden.

Juli 2016

Mit Beschluss vom 01.07.2016 wurde die vorläufige Insolvenzverwaltung über das Vermögen des Steffen Schmidt, Inh. der Waller Transporte angeordnet und Herr Rechtsanwalt Ralf-Michael Dörr zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Der Geschäftsbetrieb mit 12 Angestellten wird derzeit in Zusammenarbeit mit dem Schuldner fortgeführt.

22. Juni 2016

Mit Beschluss vom 22.06.2016 wurde die vorläufige Insolvenzverwaltung über das Vermögen der Ayse Kok angeordnet und Frau Rechtsanwältin Susanne Fichna zur vorläufigen Insolvenzverwalterin bestellt. Die Insolvenzschuldnerin ist mit dem Friseursalon „Highlight“ selbstständig tätig. Diese Selbstständigkeit wird derzeit in Zusammenarbeit mit der Schuldnerin und den vier Angestellten aufrechterhalten und fortgeführt.

Juni 2016

Pressemitteilung - ELKCOM GmbH, Rattelsdorf

Mit Beschluss des Amtsgerichts – Insolvenzgericht – Bamberg vom 01.06.2016 wurde das Insolvenzverfahren über das Vermögen der ELKCOM GmbH in Rattelsdorf eröffnet und Rechtsanwalt und Fachanwalt für Insolvenzrecht Robert Wartenberg, Partner der auf Insolvenzrecht spezialisierten Kanzlei Raab & Kollegen in Bamberg, zum Insolvenzverwalter bestellt.

Dem nunmehrigen Insolvenzverwalter ist es trotz der mit dem Insolvenzantrag vom März 2016 einhergehenden Schwierigkeiten gelungen, den Geschäftsbetrieb der Insolvenzschuldnerin im Rahmen der vorläufigen Insolvenzverwaltung zu stabilisieren und in vollem Umfang aufrecht zu erhalten. Die Zahlung der Löhne und Gehälter der insgesamt 46 Arbeitnehmer, der auf die Konstruktion und den Bau von Sondermaschinen und Anlagen spezialisierten Firma, wurde im Verlauf der vorläufigen Insolvenzverwaltung durch die Vorfinanzierung von Insolvenzausfallgeld sichergestellt.

Aufgrund der Anstrengungen des nunmehrigen Insolvenzverwalters Robert Wartenberg und seinem Team, insbesondere Verhandlungen mit Schlüsselkunden und Lieferanten, ist bereits zum jetzigen Zeitpunkt die vollumfängliche Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs bis zum Ende des Jahres gesichert. Die Auftragslage des Unternehmens stellt sich als gut dar, ein Personalabbau konnte verhindert werden. Nach Mitteilung des Insolvenzverwalters ist auch für die Zukunft kein Ausspruch von Kündigungen geplant.
In diesem Zusammenhang möchte es Herr Rechtsanwalt Wartenberg nicht versäumen, der Belegschaft der Firma ELKCOM für ihren Einsatz in den zurückliegenden schwierigen Monaten, und die zum Unternehmen gezeigte Treue zu danken.

Derzeit ist der Insolvenzverwalter nachhaltig darum bemüht, einen Investor für das Unternehmen zu finden, und führt insoweit die bereits während der vorläufigen Insolvenzverwaltung begonnen Gespräche mit verschiedenen Interessenten fort, um den dauerhaften Erhalt des Unternehmens und der vorhandenen Arbeitsplätze zu ermöglichen.

Mai 2016

Döss Design Kommunikation Realisation GmbH

Mit Beschluss des Amtsgericht – Abteilung für Insolvenzverfahren – Nürnberg vom 31.05.2016 wurde das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Döss Design Kommunikation Realisation GmbH eröffnet und Rechtsanwalt Alexander Raab zum Insolvenzverwalter bestellt. Nachdem bereits vor Insolvenzeröffnung ein Vorvertrag mit einem Investor geschlossen wurde, erfolgte eine erfolgreiche Sanierung des Geschäftsbetriebs mit der Übernahme des Großteils der Belegschaft. Zwar mussten Teilbetriebsstillegungen im Hinblick auf IT- und Buchhaltung erfolgen, gleichwohl wird praktisch der komplette operative Geschäftsbetrieb durch den Erwerber fortgeführt. Diese Lösung konnte erreicht werden, da die Kundenbeziehungen auch während der vorläufigen Insolvenzverwaltung aufrechterhalten werden konnten und die Mitarbeiter eine hohe Einsatzfreude an den Tag legten. Wir wünschen dem Erwerber und den Mitarbeitern viel Erfolg für die Zukunft und sind der festen Überzeugung eine gute Lösung gefunden haben.

April 2016

13. April 2016 - Breitengüßbach

pbp Preissinger beantragt Eigenverwaltung – umfassende Sanierungsmaßnahmen geplant

Die pbp Preissinger GmbH & Co. KG hat gestern beim Amtsgericht Bamberg einen Antrag auf Eigenverwaltung gestellt. Grund für diesen Schritt sind strukturelle Vertriebsprobleme sowie der Zahlungsausfall eines Großkunden im vergangenen Jahr.

Im Rahmen der Eigenverwaltung wird das Unternehmen gemeinsam mit dem erfahrenen Sanierungsexperten Peter Roeger von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH sowie dem Restrukturierungsmanager Markus Urrutia von der CONSABIS GmbH einen umfassenden Restrukturierungsprozess umsetzen. Dazu zählt unter anderem eine konsequente Prozessoptimierung, um etwa den Vertriebsbereich nachhaltig zu stärken. Zeitgleich sollen auch Investorengespräche geführt werden. Ziel aller Beteiligten ist die umfassende Sanierung des Unternehmens sowie der Erhalt der Arbeitsplätze.

Zum vorläufigen Sachwalter bestellte das Amtsgericht Herrn Rechtsanwalt und Fachanwalt für Insolvenzrecht Robert Wartenberg von der Kanzlei Raab & Kollegen Rechtsanwälte aus Bamberg.

„Der Geschäftsbetrieb wird uneingeschränkt fortgeführt. Unsere Kunden und Geschäftspartner können wie gewohnt auf die Qualität unserer Produkte vertrauen“, betont der Geschäftsführer Stefan Preissinger.

„In der Eigenverwaltung liegt die Chance das Unternehmen wieder zukunftsfähig aufzustellen“, so Peter Roeger von PLUTA. Markus Urrutia von CONSABIS ergänzt: „Es freut mich, dass alle Beteiligten bereit sind, nach vorne zu sehen. Das Unternehmen verfügt über ein starkes, zielorientiertes Team. Mitarbeiter und Geschäftsführung verfolgen die gleichen Ziele“.

Das Unternehmen beschäftigt derzeit 22 hochqualifizierte Mitarbeiter. Im Rahmen der Sanierung in Eigenverwaltung wird eine Insolvenzgeldvorfinanzierung in die Wege geleitet. Die Gehälter der Mitarbeiter sind damit über das sogenannte Insolvenzgeld für drei Monate gesichert.

Informationen zum Verfahren:

Die Eigenverwaltung ist ein gerichtliches Sanierungsverfahren zum Erhalt von Unternehmen in der Krise. Das Unternehmen darf unter Aufsicht eines Sachwalters und meistens unterstützt durch erfahrene Sanierungsexperten die Gesellschaft selbst durch die Krise führen. Nach einem 2-3 monatigen Vorverfahren mündet es in einem Hauptverfahren, in dem die Gläubiger ihre Forderungen anmelden können.

Informationen zum Unternehmen:

pbp Preissinger ist ein hochspezialisiertes Unternehmen für Entwicklung und Konstruktion im Bereich der Elektrotechnik. Das traditionsreiche Familienunternehmen wurde bereits 1985 gegründet und wird derzeit in zweiter Generation geführt. Es ist unter anderem Komplettanbieter für Stromschienensysteme und deckt alle Bereiche von Stromschienenanwendungen ab. Das Unternehmen verfügt über langjährige Erfahrung und umfangreiches Fachwissen. In der Branche ist pbp Preissinger weltweit für seine hohen Qualitätsstandards bekannt."

März 2016

Pressemitteilung - ELKCOM GmbH, Rattelsdorf

Am 24.03.2016 stellte der Geschäftsführer der ELKCOM GmbH in Rattelsdorf einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Gesellschaft. Das Amtsgericht - Insolvenzgericht – Bamberg hat daraufhin Herrn Rechtsanwalt und Fachanwalt für Insolvenzrecht Robert Wartenberg, zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Der Geschäftsführer der ELKCOM GmbH sieht das nunmehr angeordnete vorläufige Insolvenzverfahren als Chance die bereits begonnene Umstrukturierung und zukunftsträchtige Neuausrichtung fortzusetzen, um das Unternehmen zukünftig erfolgreich weiterführen zu können.

Die ELKCOM GmbH fertigt mit ihren 46 Mitarbeiter Sondermaschinen nach Kundenwunsch, Steuerungstechnik sowie einzelne Bauteile auf Bestellung. Sämtliche Fertigungsschritte von der Planung der Maschinen bis hin zur Entwicklung der erforderlichen Software leistet die ELKCOM GmbH selbst.

Unmittelbar nach der Insolvenzantragstellung fanden von Seiten des Teams des vorläufigen Insolvenzverwalters Gespräche mit der Geschäftsleitung, Kreditinstituten, der Agentur für Arbeit, Kunden und den Lieferanten statt, um sicherzustellen, dass der Betrieb in vollem Umfang aufrechterhalten werden kann.

Die Mitarbeiter des Unternehmens wurden am 01.04.2016 durch den vorläufigen Insolvenzverwalter im Rahmen einer ersten Betriebsversammlung über die Insolvenzantragsstellung und die aktuelle Situation unterrichtet.

Im Rahmen dieser Versammlung konnte der vorläufige Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Wartenberg die Belegschaft darüber informieren, dass nach bisheriger Planung der Geschäftsbetrieb uneingeschränkt aufrechterhalten werden kann.

Außerdem konnte durch die Vorfinanzierung des Insolvenzausfallgeldes über ein Kreditinstitut bereits sichergestellt werden, dass bei der Auszahlung der Löhne und Gehälter der Mitarbeiter der ELKCOM GmbH keine Verzögerungen entstehen.

Döss Design Kommunikation Realisation GmbH

Mit Beschluss des Insolvenzgerichts Nürnberg vom 22.03.2016 wurde Herr Rechtsanwalt Alexander Raab zum vorläufigem Insolvenzverwalter über das Vermögen der Döss Design Kommunikation Realisation GmbH bestellt. Das Unternehmen beschäftigt 16 Arbeitnehmer in ungekündigten Arbeitsverhältnissen. Weiterhin werden für einzelne Projekte regelmäßig freie Mitarbeiter beschäftigt.

Nach ersten Gesprächen mit der Geschäftsleitung wurde eine Planrechnung für den Zeitraum der vorläufigen Insolvenzverwaltung erstellt. Weiterhin wurde eine Insolvenzgeldvorfinanzierung durchgeführt und die Mitarbeiter entsprechend informiert. Der Geschäftsbetrieb wird in vollem Umfang fortgeführt. Potenzielle Interessenten für eine Übernahme haben sich bereits gemeldet.


Burger GmbH, Breitengüßbach -  Aufhebung des Insolvenzverfahrens

Mit Beschluss des Amtsgerichts – Insolvenzgerichts – Bamberg vom 11.03.2016 wurde das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Burger GmbH, Breitengüßbach, nach rechtskräftiger Bestätigung des Insolvenzplans aufgehoben.

Somit konnte das Insolvenzverfahren durch Herrn Insolvenzverwalter Robert Wartenberg erfolgreich zu Ende und das Unternehmen in eine aussichtsreiche Zukunft geführt werden.

Januar 2016

Burger GmbH, Breitengüßbach – Gläubiger einstimmig für Insolvenzplan

Die Gläubigerversammlung hat am 21.01.2016 dem von der Burger GmbH – Werkzeugbau, Maschinenbau, Messtechnik, Entwicklung – vorgelegten Insolvenzplan einstimmig zugestimmt.
Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Burger GmbH war am 01.12.2014 eröffnet worden. Nach Insolvenzeröffnung wurde das Unternehmen über ein Jahr durch Insolvenzverwalter Robert Wartenberg fortgeführt. In diesem Zeitraum wurden notwendige Sanierungsschritte identifiziert und umgesetzt. Die rund 40 Arbeitsplätze konnten dabei vollständig erhalten werden.
Durch den nunmehr verabschiedeten Insolvenzplan sowie den damit einhergehenden Einstieg eines zusätzlichen Investors werden die wirtschaftlichen Voraussetzungen geschaffen, um das Unternehmen auf eine zukunftsfähige Basis zu stellen.

Dezember 2015

Rössl, Elisabeth e.K., Inh. der AT cosmetics
 
Mit Beschluss des Amtsgericht - Insolvenzgerichts - Fürth vom 23.12.2015 wurde das vorläufige Insolvenzverfahren über das Vermögen der AT Cosmetics Eilsabeth Rössel e.K. angeordnet und Herr Rechtsanwalt Robert Wartenberg  zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.
Mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters wird der laufende Betrieb zur Zeit in vollem Umfang fortgeführt. Zugleich wird nach einer dauerhaften Fortführungslösung gesucht.

Oktober 2015

LB Marketing & Medienberatung UG (haftungsbeschränkt)

Mit Beschluss des Insolvenzgerichts Ansbach vom 01.10.2015 wurde die vorläufige Insolvenzverwaltung über das Vermögen der LB Marketing & Medienberatung UG (haftungsbeschränkt) angeordnet und Frau Rechtsanwältin Fichna zur Insolvenzgutachterin bestellt. Der Geschäftsbetrieb wird derzeit, voraussichtlich bis 31.12.2015, unter Mitwirkung der Geschäftsführung sowie der acht Angestellten fortgeführt. Nach einer Sanierungslösung wird gesucht.

August 2015

Klaus Schramm Heimtextilien GmbH & Co. KG

Mit Beschluss des Amtsgerichts – Insolvenzgerichts –Nürnberg vom 31.08.2015 wurde über das Vermögen der Klaus Schramm Heimtextilien GmbH & Co. KG die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet und Herr Rechtsanwalt Alexander Raab zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Die Klaus Schramm Heimtextilien GmbH & Co. KG beschäftigt derzeit ca. 10 Arbeitnehmer und tritt vorwiegend als Großhändler für Heimtextilien auf. Der Geschäftsbetrieb wird derzeit uneingeschränkt fortgeführt. Die Geschäftsleitung strebt durch ein Insolvenzverfahren eine Umstrukturierung und Neuausrichtung des Unternehmens an. Daher wird an einem Sanierungskonzept gearbeitet.

Juli 2015

Helmrich Torsten

Mit Beschluss des Insolvenzgerichts Bamberg vom 03.08.2015 wurde das Insolvenzverfahren über das Vermögen des Herrn Torsten Helmrich (Bauplanungsbüro Strullendorf) eröffnet und Herr Rechtsanwalt Robert Wartenberg, von der Kanzlei Raab & Kollegen zum Insolvenzverwalter bestellt. Der Betrieb wird aufrechterhalten und fortgeführt.

Putzin Maschinenbau GmbH

Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Firma Putzin Maschinenbau GmbH (vgl. Bekanntmachung Juni 2015 auf dieser Seite) wurde inzwischen als Eigenverwaltungsverfahren eröffnet und der bisherige vorläufige Insolvenzverwalter, Herr Rechtsanwalt Robert Wartenberg, Kanzlei Raab & Kollegen, als Sachwalter bestellt. Der Betrieb wird mit allen Mitarbeitern in vollem Umfang fortgeführt und die im vorläufigen Insolvenzverfahren eingeleiteten Umstruckturierungsmaßnahmen fortgesetzt. Das Institut der Eigenverwaltung hat durch das Inkrafttreten des ESUG (Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen) am 01.03.2012 eine neue Dynamik bekommen. Die Eigenverwaltung gibt der Geschäftsleitung die Möglichkeit das Unternehmen aus eigener Kraft zu sanieren. Diese hat weiterhin die Verwaltungsbefugnis und muss sie nicht an einen Insolvenzverwalter abgeben. Der Sachwalter hat (im Auftrag des Insolvenzgerichts) lediglich eine Überwachungsfunktion.

Juni 2015

PRESSEMITTEILUNG
IM VORLÄUFIGEN INSOLVENZVERFAHREN ÜBER DAS VERMÖGEN DER
PUTZIN MASCHINENBAU GMBH, PEGNITZ

Am 11.06.2015 sah sich die neue Geschäftsführung der Putzin Maschinenbau GmbH in Pegnitz gezwungen einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das
Vermögen der Gesellschaft zu stellen. Das Amtsgericht - Insolvenzgericht – Bayreuth hat daraufhin Herrn Rechtsanwalt Robert Wartenberg, Partner der auf Insolvenzrecht spezialisierten Kanzlei Raab & Kollegen, zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Die Putzin Maschinenbau GmbH deckt mit seinen derzeit rund 62 Arbeitnehmern mit der Lohnfertigung, der Horizontalbohrtechnik, der Spanntechnik, dem Bereich Zahnradpumpen und Montage insgesamt fünf Geschäftsbereiche ab.

Unmittelbar nach der Insolvenzantragstellung fanden von Seiten des Teams des
Insolvenzverwalters Gespräche mit der Geschäftsleitung, Kreditinstituten, der Agentur für Arbeit, Kunden und den Lieferanten statt, um sicherzustellen, dass der Betrieb in vollem Umfang aufrecht erhalten werden kann.

Die Mitarbeiter des Unternehmens wurden durch den vorläufigen Insolvenzverwalter im Rahmen einer ersten Betriebsversammlung über die Insolvenzantragsstellung und die Situation unterrichtet.

Im Rahmen dieser Versammlung konnte der vorläufige Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Wartenberg die Belegschaft darüber informieren, dass der Geschäftsbetrieb derzeit uneingeschränkt aufrecht erhalten werden kann und die Lohn- und Gehaltsforderungen über das Insolvenzausfallgeld gesichert sind.

Der vorläufige Insolvenzverwalter konnte durch die Vornahme einer Vorfinanzierung des Insolvenzausfallgeldes über ein Kreditinstitut bereits sicherstellen, dass es bei der Auszahlung der Löhne der Mitarbeiter der Putzin Maschinenbau GmbH keine nennenswerten Verzögerungen entstehen.

Die Geschäftsführung der Putzin Maschinenbau GmbH sieht das nunmehr angeordnete vorläufige Insolvenzverfahren gerade auch als Chance für die bereits begonnene Umstrukturierung und eine zukunftsträchtige Neuausrichtung.
Von Seiten des vorläufigen Insolvenzverwalters wird derzeit auch geprüft, ob das Insolvenzverfahren nach der Eröffnung als Eigenverwaltungsverfahren geführt werden kann.

Kontakt:
Rechtsanwälte Raab & Kollegen
Friedrichstr. 15
96047 Bamberg
Tel: 0951/29743-0
Fax: 0951/29743-29

 

Leipold Birgit

Mit Beschluss vom 01.07.2015 des Insolvenzgerichts Fürth wurde das Insolvenzverfahren eröffnet und Herr Rechtsanwalt Robert Wartenberg zum Insolvenzverwalter
bestellt. Das operative Geschäft wurde an die Der Altstadtfriseur GmbH veräußert. Dadurch konnten alle Arbeitsplätze erhalten werden.

April 2015

Birgit Leipold

Mit Beschluss vom 16.04.2015 hat das Insolvenzgericht Fürth die vorläufige Insolvenzverwaltung über das Vermögen der Frau Birgit Leipold angeordnet und Herrn Rechtsanwalt Robert Wartenberg zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Der schuldnerische Betrieb „Birgits Point of Hair“ in Baiersdorf wird seit der Anordnung der vorläufigen Insolvenzverwaltung – nach der Erstellung einer entsprechenden Planrechnung - in vollem Umfang aufrechterhalten und fortgeführt.
Die beschäftigen Mitarbeiter wurden informiert und erhalten Insolvenzausfallgeld.

Zur Zeit werden Verhandlungen mit einem Interessenten geführt, der den Betreib im Ganzen übernehmen und die Arbeitsplätze erhalten will.

März 2015

Jähnel Haustechnik GmbH

Das Insolvenzgericht Würzburg hat am 31.03.2015 die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet und zum vorläufigen Verwalter Herrn Rechtsanwalt Alexander Raab bestimmt. Nach ersten Gesprächen mit der Geschäftsleitung wurden die vorhandenen Aufträge analysiert und eine Planrechnung für den Zeitraum der vorläufigen Insolvenzverwaltung erstellt. Der Betrieb wird derzeit voll umfänglich fortgeführt.

Die Mitarbeiter wurden in einer Betriebsversammlung informiert und Ihnen eine Insolvenzgeldvorfinanzierung in Aussicht gestellt. Erste Interessenten für eine eventuelle Übernahme haben sich bereits gemeldet.

MG Gläser Baumarkt GmbH & Co. KG

Am 05.02.2015 wurde über das Vermögen der MG Gläser Baumarkt GmbH & Co KG das vorläufige Insolvenzverfahren angeordnet und Frau Rechtsanwältin Susanne Fichna, Fachanwältin für Insolvenzrecht, vom Insolvenzgericht Heilbronn zur vorläufigen Insolvenzverwalterin bestellt.

Die MG Gläser Baumarkt GmbH & Co KG betreibt in Schwäbisch Hall als Franchiseunternehmer einen Baumarkt der Toom Baumarkt GmbH.  Die Toom Baumarkt GmbH wiederum ist ein Unternehmen aus der rewe Gruppe.

Derzeit werden 44 Mitarbeiter beschäftigt. Für die Mitarbeiter wurde von der Bundesagentur für Arbeit eine Insolvenzgeldvorfinanzierung für die Zeit vom 01.02. bis 30.04.2015 genehmigt. Der Betrieb wird mit Zustimmung der vorläufigen Insolvenzverwalterin vollumfänglich fortgeführt.

Gesellschafter ist die MG Gläser Verwaltungs- Service GmbH. Der Geschäftsführer versucht derzeit mit seinen Beratern einen Insolvenzplan zu erstellen. Gleichzeitig hat sich ein Mitbewerber gemeldet, der Interesse hätte, den Betrieb im Wege der übertragenen Sanierung zu übernehmen.

Die Insolvenzeröffnung ist für Ende April/Anfang Mai 2015 geplant.  

Dezember 2014

Lambda.sys Laserbeschriftung GmbH

Der Insolvenzplan wurde vorgelegt. Der Abstimmungstermin wurde auf den 16.12.2014 anberaumt.

Gamma Industrielackierungen GmbH

Der Betrieb wird derzeit noch vom Insolvenzverwalter, Herrn Rechtsanwalt Hans Raab, fortgeführt. Nach erfolgter Planabstimmung im Verfahren Lambda.sys Laserbeschriftung GmbH ist vorgesehen, dass die Lambda.sys Laserbeschriftung GmbH die Gamma Industrielackierungen GmbH im Rahmen eines Asset Deal übernimmt.

Burger GmbH

Gläubigerversammlung beschließt die zunächst unbefristete Fortführung des Betriebes der Insolvenzschuldnerin um die Investorensuche bzw. die Erstellung eines Insolvenzplanes zu ermöglichen.

29. November 2014

NEODON-Werke-Bodenbeläge GmbH

Das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung wurde nach rechtskräftiger Bestätigung des Insolvenzplans aufgehoben.

31. Oktober 2014

Josef Hums Hoch-  u. Tiefbau GmbH & Co. KG

Das Insolvenzverfahren wurde am 31.10.2014 eröffnet und Herr Rechtsanwalt Robert Wartenberg zum Insolvenzverwalter bestellt.

29. Oktober 2014

Susanne Elisabeth Rißling

Am 29.10.14 wurde die vorläufige Insolvenzverwaltung über das Vermögen der Frau Susanne Elisabeth Rißling, Philipp-Zorn-Str. 8, 91522 Ansbach, angeordnet. Der Betrieb der Schuldnerin wird derzeit in Zusammenarbeit mit dieser und deren Mitarbeitern fortgeführt.

28. Oktober 2014

Seyfferth Peter, Inh. Alte Apotheke Stein

Am 01.10.2013 wurde über das Vermögen des Herrn Peter Seyfferth, Inh. der Alten Apotheke Stein, in Stein, das Insolvenzverfahren eröffnet und vom Insolvenzverwalter, Herrn Rechtsanwalt Hans Raab, in Absprache mit dem Inhaber, voll umfänglich fortgeführt. Nach Planlegung und Abstimmung im August 2014 wurde am 28.10.2014 das Insolvenzverfahren nach erfolgter Sanierung über den Insolvenzplan aufgehoben.

September 2014

NEODON-Werke-Bodenbeläge GmbH – Gläubiger stimmen Insolvenzplan zu

Die Gläubigerversammlung hat den von der Schuldnerin vorgelegten Insolvenzplan im Erörterungs- und Abstimmungstermin am 24.09.2014 einstimmig verabschiedet.

Das Verfahren wurde in Eigenverwaltung durch die Unternehmensleitung geführt. Zum Sachwalter war Rechtsanwalt Hans Raab bestellt, der nunmehr auch die Auszahlung der im Insolvenzplan vorgesehenen Insolvenzquote überwacht.

Aufgrund der Zustimmung zum Insolvenzplan kann das Verfahren voraussichtlich in Kürze aufgehoben werden.

25. August 2014

plärrer Medien UG (haftungsbeschränkt)

Nach nur einem Monat der vorläufigen Insolvenzverwaltung wurde das Insolvenzverfahren am 25.08.2014 eröffnet. Mit Insolvenzeröffnung konnte durch den Insolvenzverwalter, Rechtsanwalt Ralf-Michael Dörr, der Geschäftsbetrieb auf die Fa. VN Verlagsmarketing Nürnberg UG (haftungsbeschränkt) übertragen werden. Allen Mitarbeitern der Insolvenzschuldnerin wurde von der Übernehmerin angeboten, weiterhin für das beliebte Stadtmagazin Plärrer zu arbeiten.
Die Übernehmerin ist eine Tochtergesellschaft der Fa. Hofmann Infocom GmbH, aus Nürnberg, die ebenfalls im Druckerei- und Verlagswesen tätig ist und bereits vor Insolvenzeröffnung den Druck des Plärrer Stadtmagazins als Dienstleister übernommen hat. Die Übernahme durch einen starken Partner eröffnet dem Stadtmagazin die Chance, sich für die Zukunft neu auszurichten und auch weiterhin erfolgreich am Markt und in der Nürnberger Medienlandschaft zu bestehen.

August 2014

Maschinenbau Heinrich Goller GmbH

Nach intensiven Verhandlungen ist es dem Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Hans Raab gelungen, für den Standort Schwarzenbach/Saale eine übertragende Sanierungslösung zu realisieren. Dabei wurden die wesentlichen Vermögensgegenstände des Unternehmens auf einen Übernehmer übertragen. Im Zuge dessen ist es gelungen, die bestehenden Arbeitsplätze weitgehend zu erhalten.

01. August 2014

Holl Druck GmbH

Das Insolvenzverfahren wurde am 01.08.2014 eröffnet und Herr Rechtsanwalt Robert Wartenberg zum Insolvenzverwalter bestellt. Der Betrieb wird derzeit fortgeführt.

28. Juli 2014

Burger GmbH

Das vorläufige Insolvenzverfahren wurde mit Beschluss vom 28.07.2014 des Amtsgericht Bamberg angeordnet und Herr Rechtsanwalt Wartenberg zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Der Betrieb, mit  55 Arbeitnehmern, wird derzeit fortgeführt. Löhne sind bis Ende September durch das Insolvenzausfallgeld gesichert. Zur Zeit läuft die Suche nach einem Investor bzw. Übernehmer.

24. Juli 2014

plärrer Medien UG (haftungsbeschränkt)

Im Insolvenzantragsverfahren der Firma plärrer Medien UG (haftungsbeschränkt) hat das Insolvenzgericht Nürnberg die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet und Herrn Rechtsanwalt Ralf-Michael Dörr als vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Das Unternehmen ist Herausgeber des Plärrer Stadtmagazins, welches in der Metropolregion Nürnberg, Fürth, Erlangen verbreitet ist. Der Betrieb wird derzeit mit den 7 Mitarbeitern fortgeführt. Die Augustauflage konnte pünktlich zum Monatswechsel erscheinen. Derzeit werden Gespräche mit einem starken Partner geführt, der Interesse an einer Übernahme des Betriebes und dem Erhalt des beliebten Stadtmagazins „Plärrer“ bekundet hat.

17. Juli 2014

Burger GmbH

Herr Rechtsanwalt Wartenberg wurde als Sachwalter im Eigenverwaltungsverfahren bestellt.

26. Juni 2014

Karl-Heinz Leykam, KHL Elektroinstallationen –
vorläufiges Insolvenzverfahren angeordnet

Im oben genannten Verfahren wurde seitens des Amtsgerichts Bayreuth, Insolvenzgericht, das vorläufige Insolvenzverfahren angeordnet und Herr Rechtsanwalt Wartenberg zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Der Betrieb wird in vollem Umfang aufrechterhalten.

20. Juni 2014

Holl Druck GmbH

Gemäß Beschluss des Amtsgerichts Bamberg, Insolvenzgericht, vom 20.06.2014 wurde Herr Rechtsanwalt Wartenberg zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Der mittelständische Druckbetrieb mit 10 Mitarbeitern wird im Rahmen der vorläufigen Insolvenzverwaltung fortgeführt und nachdrücklich an einer Lösung zum Fortbestand des Unternehmens und dem Erhalt der Arbeitsplätze gearbeitet.

10. Juni 2014

Private Schulen Schwarz Erste Private Fachoberschule Schweinfurt –
Insolvenzverfahren eröffnet

Im Mai 2014 wurde Herr Rechtsanwalt Wartenberg seitens des Insolvenzgerichts Schweinfurt mit der Gutachtenserstellung beauftragt. Der Schulbetrieb wurde bereits am 31.07.2013 eingestellt und das Insolvenzverfahren am 10.06.2014 eröffnet.

10. Juni 2014

Insolvenzantrag über Tramowsky, Inhaber der Firma Parkett Tramowsky

Das vorläufige Insolvenzverfahren wurde mit Beschluss vom 10.06.2014 vom Amtsgericht Bamberg angeordnet und Herr Rechtsanwalt Wartenberg zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

04. Juni 2014

Leithner GmbH & Co. KG –  vorläufiges Insolvenzverfahren eröffnet

Das vorläufige Insolvenzverfahren über das Vermögen der Leithner GmbH & Co. KG wurde mit Beschluss des Amtsgerichts Bamberg, Insolvenzgericht, am 04.06.2014 eröffnet und Herr Rechtsanwalt Wartenberg zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Da keinerlei Aufträge mehr vorhanden waren, war eine Aufrechterhaltung des Betriebes nicht möglich, so dass derzeit die Insolvenzverfahrenseröffnung vorbereitet wird.

01. Juni 2014

Gamma Industrielackierungen GmbH - Insolvenzverfahren eröffnet

Am 01.06.2014 wurde das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Firma Gamma Industrielackierungen GmbH, Haimendorfer Str. 54a, 90571 Schwaig eröffnet, und Herr Rechtsanwalt Hans Raab zum Insolvenzverwalter bestellt. Die Gamma Industrielackierungen wurde im August 1999 gegründet. Das Produktspektrum umfasst, die Lackierung von Kunststoffteilen im KFZ Innenbereich, die Lackierung von Blenden und Bauteilen der Haushalts- und Unterhaltungsindustrie, sowie die Lackierung von Teilen für die Flugzeugindustrie. Das Unternehmen beschäftigt 9 Mitarbeiter.

Der Insolvenzeröffnung war eine vorläufige Insolvenzverwaltung vom 27.03.2014 bis 31.05.2014 vorausgegangen. Sowohl während der vorläufigen Insolvenzverwaltung, als auch im eröffneten Verfahren wird der Betrieb fortgeführt. Parallel dazu wird versucht, die Zukunft des Unternehmens im Wege der übertragenden Sanierung zu sichern.

01. Juni 2014

Lambda.sys Laserbeschriftung GmbH - Insolvenzverfahren eröffnet

Am 01.06.2014 wurde das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Firma Lambda.sys Laserbeschriftung GmbH, Haimendorfer Str. 54a, 90571 Schwaig, in Eigenverwaltung eröffnet und Herr Rechtsanwalt Hans Raab zum Sachwalter bestellt. Die Lambda.sys Laserbeschriftung GmbH wurde im Januar 1993 als Lambda Sys. GdbR gegründet. Gegenstand des Unternehmens ist die Durchführung von Laserbeschriftungen aller Art, sowie die Beteiligung an und die Übernahme von anderen Unternehmen, gleich welcher Art, einschließlich der Übernahme der Geschäftsführung, Vertretung, sowie Verwaltung von Unternehmen. Das Unternehmen beschäftigt 11 Mitarbeiter.
 
Der Insolvenzeröffnung war eine vorläufige Eigenverwaltung vom 27.03.2014 bis 31.05.2014 vorausgegangen. Sowohl während der vorläufigen Eigenverwaltung, als auch im eröffneten Eigenverwaltungsverfahren wird der Betrieb vollumfänglich fortgeführt. Parallel dazu wird derzeit ein Insolvenzplan erstellt um die Zukunft des Unternehmens zu sichern.

01. Juni 2014

Maschinenbau Heinrich Goller GmbH – Insolvenzverfahren eröffnet

Am 01.06.2014 wurde das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Maschinenbau Heinrich Goller GmbH, Nürnberg, eröffnet und Herr Rechtsanwalt Hans Raab zum Insolvenzverwalter bestellt. Hauptgeschäftsfelder des Unternehmens sind der Spezialmaschinenbau sowie der Werkzeugbau. An den beiden Standorten in Nürnberg und in Schwarzenbach an der Saale beschäftigt das Unternehmen rund 30 Arbeitnehmer.

Der Betrieb wurde während der vorläufigen Insolvenzverwaltung in vollem Umfang aufrecht erhalten und wird auch nach der Verfahrenseröffnung fortgeführt. Parallel dazu wird ein M&A-Prozess durchgeführt, mit dem Ziel einer übertragenden Sanierung, um die Zukunft des Unternehmens zu sichern.

02. April 2014

Jan Reiter, Inhaber JC Reiter Kfz. Werkstatt

Vom Amtsgericht Bamberg, Insolvenzgericht, wurde Herr Rechtsanwalt Wartenberg mit der Gutachtenerstellung beauftragt. Zur Sicherung der Insolvenzmasse wurde die vorläufige Insolvenzverwaltung beantragt. Der Betrieb wird seit April durch den Insolvenzverwalter fortgeführt.

01. April 2014

Fliesen Endres GmbH & Co. KG - Insolvenzverfahren eröffnet

Am 01.04.2014 wurde das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Fliesen Endres GmbH & Co. KG, Forchheim, eröffnet und Herr Rechtsanwalt Robert Wartenberg zum Insolvenzverwalter bestellt. Der insolvenzschuldnerische Betrieb wurde während der vorläufigen Insolvenzverwaltung in vollem Umfang aufrecht erhalten und wird nun auch nach der Verfahrenseröffnung fortgeführt.

Der Insolvenzverwalter führt derzeit erste Gespräche mit potentiellen Übernehmern, die den Geschäftsbetrieb aus der Insolvenz heraus übernehmen wollen.

26. Februar 2014

ARO Heimtextilien GmbH – Gläubiger stimmen Insolvenzplan zu

Die Sanierung der ARO Heimtextilien GmbH erreicht mit der Zustimmung der Gläubiger zu dem vorgelegten Insolvenzplan einen wichtigen Meilenstein. Im Erörterungs- und Abstimmungstermin wurde der seitens des Unternehmens vorgelegte Insolvenzplan am 26.02.2014 den Gläubigern ausführlich vorgestellt und anschließend einstimmig verabschiedet.

ARO Heimtextilien hatte vor genau einem halben Jahr ein Schutzschirmverfahren eingeleitet, um sich grundlegend neu aufzustellen. Der bei Gericht eingereichte Insolvenzplan war von vornherein ein grundlegendes Element des Sanierungskonzeptes.

Weiterer Bestandteil des Restrukturierungsprozesses ist ferner die Erneuerung des Marktauftrittes. Insbesondere wurden das Filialkonzept und das Produktportfolio überarbeitet. So wurde bereits Ende vergangenen Jahres eine neue Musterfiliale in Nürnberg vorgestellt, die nach Angaben des Unter¬nehmens Vorbild für die Umgestaltung weiterer Filialen haben soll.

Das Verfahren wurde dabei in Eigenverwaltung geführt. Um die Interessen der Gläubiger zu wahren, wurde Rechtsanwalt Hans Raab gerichtlich zum Sachwalter bestellt. Über die reine Überwachung der Eigenverwaltung hinaus unterstützte der Sachwalter das Unternehmen in intensiver Zusammenarbeit sowohl im Bereich der operativen Betriebsfortführung, wie auch bei der Erstellung des Insolvenzplans.

Durch den nunmehr verabschiedeten Plan werden die wirtschaftlichen Voraussetzungen geschaffen, um das Unternehmen auf eine zukunftsfähige Basis zu stellen. Ziel des Unternehmens ist es, bereits im neuen Geschäftsjahr, das am 01.03.2014 begonnen hat, wieder schwarze Zahlen zu schreiben. 

03. Februar 2014

Fliesen Endres GmbH & Co. KG

Herr Rechtsanwalt Wartenberg wurde zum vorläufigen Insolvenzverwalter der Fliesen Endres GmbH & Co. KG bestellt.
Der Betrieb, mit derzeit 11 Arbeitnehmern, wird fortgeführt.

01. Februar 2014

Automotive Neldner GmbH

Das Insolvenzverfahren der Automotive Neldner GmbH wurde eröffnet.
Der Betrieb wird derzeit mit 24 Arbeitnehmern fortgeführt.

20. Januar 2014

Sägewerk Brütting GmbH

Das Insolvenzverfahren der Sägewerk Brütting GmbH wurde am 20.01.2014 eröffnet. 

16. Januar 2014

„Only you“ Mode-Vertriebs-GmbH

Mit Beschluss des Insolvenzgerichts Heilbronn vom 16.01.2014 wurde die vorläufige Insolvenzverwaltung über die „Only you“ Mode-Vertriebs-GmbH angeordnet und Frau Rechtsanwältin Susanne Fichna als vorläufige Insolvenzverwalterin bestellt.

Die Insolvenzschuldnerin mit Sitz in Heilbronn unterhält insgesamt vier Filialen, welche allesamt mit Zustimmung der vorläufigen Insolvenzverwalterin fortgeführt werden. Sämtliche Arbeitsverhältnisse bestehen weiterhin fort.

Dezember 2013

Spieker Floristenbedarf GmbH

Mit Beschluss vom 05.12.2013 des Amtsgerichts – Insolvenzgerichts- Nürnberg 13:41 14.01.2014 wurde die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet und Frau Rechtsanwältin Susanne Fichna zur vorläufigen Insolvenzverwalterin bestellt.

Der Geschäftsbetrieb mit 22 Angestellten wird in enger Zusammenarbeit mit dem Geschäftsführer, Norbert Spieker, fortgeführt und soll auch weiterhin aufrecht erhalten werden. Hier ist eine übertragende Sanierung geplant.

November 2013

PRESSEMITTEILUNG IM VORLÄUFIGEN INSOLVENZVERFAHREN ÜBER DAS VERMÖGEN DER AUTOMOTIVE NELDNER  GMBH, BAD SALZUNGEN

Am 20.11.2013 sah sich die Geschäftsführung der Automotive Neldner GmbH in Bad Salzungen gezwungen einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Gesellschaft zu stellen. Das Amtsgericht - Insolvenzgericht – Nürnberg hat mit Beschluss vom 20.11.2013 Herrn Rechtsanwalt Robert Wartenberg, Partner der auf Insolvenzrecht spezialisierten Kanzlei Raab & Kollegen, zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Die Automotive Neldner GmbH mit derzeit rund 30 Arbeitnehmern hat sich maßgeblich auf die Lackierung von Kunststoffteilen für die Automobilzulieferindustrie spezialisiert.

Unmittelbar nach der Insolvenzantragstellung fanden von Seiten des Teams des Insolvenzverwalters Gespräche mit der Geschäftsleitung, Kreditinstituten, der Agentur für Arbeit, Kunden und den Lieferanten statt, um sicherzustellen, dass der Betrieb in vollem Umfang aufrecht erhalten werden kann.

Die Mitarbeiter des Unternehmens wurden durch den vorläufigen Insolvenzverwalter im Rahmen einer ersten Betriebsversammlung über die Insolvenzantragsstellung und die Situation unterrichtet.

Im Rahmen dieser Versammlung konnte der vorläufige Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Wartenberg die Belegschaft darüber informieren, dass der Geschäftsbetrieb derzeit uneingeschränkt aufrecht erhalten werden kann und die Lohn- und Gehaltsforderungen über das Insolvenzausfallgeld gesichert sind.

Der vorläufige Insolvenzverwalter ist derzeit mit Nachdruck darum bemüht, die Löhne der Mitarbeiter der Automotive Neldner GmbH durch die Vornahme einer Vorfinanzierung des Insolvenzausfallgeldes vollumfänglich zu sichern, so dass den Arbeitnehmern durch die Insolvenzantragstellung keine Verzögerungen bei den Lohnzahlungen oder gar Lohnausfälle entstehen.

Oktober 2013

PRESSEMITTEILUNG IM VORLÄUFIGEN INSOLVENZVERFAHREN ÜBER DAS VERMÖGEN DER SÄGEWERK BRÜTTING GMBH, POTTENSTEIN

Die Geschäftsführung der Sägewerk Brütting GmbH in Pottenstein sah sich gezwungen beim Amtsgericht Bayreuth den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Gesellschaft zu stellen. Das Amtsgericht - Insolvenzgericht - Bayreuth hat mit Beschluss vom 14.10.2013 Herrn Rechtsanwalt Robert Wartenberg, Partner der auf Insolvenzrecht spezialisierten Kanzlei Raab & Kollegen, zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Das Sägewerk Brütting war mit ehemals bis zu acht Mitarbeitern auf den Einschnitt von Fichte und Kiefer sowie Douglasie ausgerichtet. Die Einschnittkapazität lag bei rund 10.000 fm/Jahr und der Produktionsschwerpunkt auf Bauholz. Des Weiteren erfolgten auch Schnittholzlieferungen an Paletten- und Verpackungshersteller. Da das Volumen des Rundholzeinschnitts seit Jahren stark rückläufig ist, wurde von Seiten des Geschäftsführers der Entschluss gefasst den Betrieb bis Ende Oktober 2013 einzustellen. Zudem sah er sich nun gezwungen den Insolvenzantrag zu stellen.

Bei der Sägewerk Brütting GmbH handelt es sich um eine Betriebsgesellschaft, die das Betriebsgrundstück mit sämtlichen Maschinen gepachtet hat. Derzeit erfolgt die Vermarktung der noch vorhandenen Lagerbestände.

August 2013

ARO Heimtextilien GmbH

Die Nürnberger ARO Heimtextilien GmbH und ihr Schwesterunternehmen NEODON-Werke-Bodenbeläge GmbH streben eine Sanierung über ein Schutzschirmverfahren an. Die Geschäftsführung hat am 27.08.2013 bei dem zuständigen Amtsgericht Nürnberg einen entsprechenden Antrag gestellt.

In beiden Verfahren wurde die Eigenverwaltung angeordnet. Zum Sachwalter wurde Rechtsanwalt Hans Raab bestellt, der über mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Sanierung und Restrukturierung von Unternehmen verfügt. Beide Unternehmen werden uneingeschränkt fortgeführt, insbesondere laufen Verkauf und Kundenservice ohne Einschränkungen weiter.

Die ARO Heimtextilien wurde 1956 gegründet und gehört mit derzeit über 80 Filialen und über 400 Mitarbeitern zu den führenden Fachmarktketten für Teppichböden, Teppiche und Bodenbeläge in Süddeutschland. Das Schwesterunternehmen NEODON produziert hochwertige Teppichböden in zahlreichen Farben und Qualitäten und ist einer der wichtigsten Lieferanten von ARO.

ARO hatte in den vergangenen Jahren zunehmend unter der spürbaren Marktschwäche zu leiden und hatte daraufhin bereits vor einiger Zeit damit begonnen, sich neu zu strukturieren. Ziel des Schutzschirmverfahrens ist es nunmehr, die Unternehmen umfassend zu sanieren und die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig wieder herzustellen.

Juli 2013

REHA Bavaria GmbH

Das vorläufige Insolvenzverfahren wurde zum 09.07.2013 angeordnet und RA Hans Raab zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Mai 2013

Schneider Stefan

Es handelt sich um eine Bäckerei mit 5 Mitarbeitern. Die vorläufige Verwaltung wurde zum 13.03.2013 angeordnet und RA Ralf-Michael Dörr zum vorläufigen Verwalter bestellt. Während der vorläufigen Insolvenzverwaltung konnte der Betrieb vollumfänglich fortgeführt werden. Die Insolvenzeröffnung war zum 15.05.2013. Eine Betriebsfortführung im eröffneten Verfahren konnte aufgrund des Kostendrucks nicht erfolgen. Interessenten für eine Übernahme konnten trotz intensivster Bemühungen nicht gefunden werden.

Mai 2013

PC Schlegel

PC Schlegel ist ein Inhaber geführtes Einzelhandelsunternehmen mit Sitz in Erlangen im Bereich Elektronikhandel mit Service in der Einrichtung und Wartung von EDV-Komponenten. Zu Beginn des Verfahrens (14.05.2013) waren vier Vollzeitarbeitnehmer und eine geringfügig beschäftigte Kraft angestellt. Als Ursache der Krise sind u.a. die denkbar zu geringe Kapitalausstattung, der hohe Konkurrenzdruck und letztlich der Gesundheitszustand des Inhabers zu nennen, die letztlich dazu führten, dass die Insolvenz eingeleitet wurde.

Trotz hoher Kundennachfrage auch noch während des Insolvenzantragsverfahrens konnte aufgrund der geringen Marschen kein ausreichender Überschuss erzielt werden, der ein Überleben des Betriebes ermöglicht hätte. Sofern kein Übernehmer für den Betrieb gefunden wird, ist eine Stilllegung des Geschäftsbetriebs unmittelbar nach Insolvenzeröffnung (Anfang August) voraussichtlich unvermeidbar.

April 2013

Expovants Ltd. & Co. KG

 

Am 10.04.2013 wurde durch das Insolvenzgericht Fürth die vorläufige Insolvenzverwaltung über das Vermögen der Expovants Ltd. & Co. KG angeordnet und RA Hans Raab zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Die Geschäftstätigkeit der Firma Expovants Ltd. & Co. KG erstreckt sich auf den Bereich des Messe- und Montagebaus.

 

Der Geschäftsbetrieb wurde während der vorläufigen Insolvenzverwaltung aufrechterhalten und es konnte zur Insolvenzeröffung am 01.07.2013 auch eine Nachfolgelösung gefunden werden.

März 2013

Übler-Gruppe

Am 13.03.2013 wurde für verschiedene Unternehmen der Übler-Gruppe der Antrag auf Insolvenzeröffnung beantragt und Herr Rechtsanwalt Jochen König als vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt. Betroffen sind die Unternehmen Wolfgang Übler Transportunternehmen, Übler Transporte GmbH und Bavaria Trans GmbH Deutschland. Alle Unternehmen entfalten ihre Geschäftstätigkeit als Speditions- und Transportunternehmen.

Seit 01.05.2013 wird von Herrn Rechtsanwalt König als Insolvenzverwalter die Übler Transport GmbH und ab 01.06.2013 auch deren gesellschaftsrechtliche Mutter, das Wolfgang Übler Transportunternehmen, in der Insolvenz fortgeführt. Das Insolvenzantragsverfahren der Bavaria Trans GmbH dauert noch an; mit einer Insolvenzeröffnung ist zu rechnen. Betroffen sind rund. 70 Arbeitnehmer. Im Rahmen der laufenden Insolvenzverfahren ist es dem Insolvenzverwalter gelungen, nach verschiedenen Restrukturierungsmaßnahmen im Zusammenwirken mit der Geschäftsführung und einer maßgeblichen Beteiligung der betroffenen Arbeitnehmer sowie mit Unterstützung der Hausbank den Geschäftsbetrieb wieder in den Gewinn bringenden Bereich zu führen.

Vorbehaltlich der Entscheidung der Gläubiger wurde der Geschäftsbetrieb ab 01.07.2013 auf eine Nachfolgefirma übertragen.

März 2013

Hauf Handel und Service GmbH

Zum 25.01.2013 wurde die vorläufige Verwaltung angeordnet. Das Insolvenzverfahren wurde zum 15.03.2013 eröffnet und RA Hans Raab zum Insolvenzverwalter bestellt. Eine Fortführung des Geschäftsbetriebes und Abarbeitung von Restaufträgen erfolte während der vorläufigen Verwaltung. Eine Weiterführung im eröffneten Verfahren war aufgrund von fehlenden Neuaufträgen nicht möglich.

Februar 2013

Firma Personal Network, Bamberg: vorläufige Insolvenzverwaltung

Mit Beschluss des Amtsgerichts - Insolvenzgerichts - Bamberg wurde am 18.02.2013 die vorläufige Insolvenzverwaltung über das Vermögen des Herrn Lang, Inhaber der Firma personal Network, angeordnet und Herr Rechtsanwalt Robert Wartenberg zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Die Firma ist auf dem Gebiet der Arbeitnehmerüberlassung und Personalservices tätig und beschäftigt zum Zeitpunkt der Insolvenzantragstellung 42 Arbeitnehmer. Betroffen sind jedoch vermutlich ca. 80 Arbeitnehmer, da einige bereits im Dezember 2012 und Januar 2013 ausgeschieden sind.

Der Fortbestand der Firma ist bis Ende März 2013 gesichert. Herr Rechtsanwalt Wartenberg sucht derzeit nach Übernehmern für die Firma bzw. einer Fortführungslösung.

Januar 2013

Albatrans, Inh. Jürgen Dorosz e.K.

Der regionale und teils überregionale Geschäftsbetrieb konnte nach Anordnung der vorläufigen Insolvenzverwaltung am 14.01.2013 voll umfänglich durch Herrn Rechtsanwalt Ralf-Michael Dörr fortgeführt werden.
Am 15.03.2013 wurde das Insolvenzverfahren eröffnet. Aufgrund des Kostendrucks in der Gesamtbranche entschied sich der Schuldner den Betrieb nicht mehr fortführen zu wollen und der Betrieb wurde bereits am 28.02.2013 eingestellt.

Dezember 2012

K & R GmbH

Das Unternehmen ist mit 50 Vollzeitangestellten und 15 geringfügig Beschäftigten Dienstleister für gastronomische Betriebe einschließlich Catering für eigene und fremde Rechnung. Zum Zeitpunkt der Insolvenzantragstellung (11.12.2012)  hatte das Unternehmen neben dem Verwaltungssitz in Altdorf bei Nürnberg 8 Niederlassungen bzw. gastronomische Betriebe in München, Triefenstein, Duisburg, Plauen, Nürnberg, Eching und Hof-Moschendorf. Die Krisenursache war u.a. begründet in der stockenden Zahlung eines Hauptauftraggebers, die neben formellen Gründen vermeintlich auch persönliche Hintergründe in den Geschäftsleitungsebenen hatte. Neben einer gerichtlichen Geltendmachung der Forderungen gegenüber dem Hauptauftraggeber war es Hauptaufgabe der Verwaltung, dessen fehlendes Vertrauen durch Fortführung des Geschäftsbetriebes zurückzugewinnen. Nach mehreren Monaten der Betriebsfortführung durch den Insolvenzverwalter auch über die Eröffnung des Insolvenzverfahrens hinaus gelang schließlich eine einvernehmliche Einigung, die letztlich auch zur Übernahme eines Teils des Geschäftsbetriebes „Gastronomie“ durch den Hauptauftraggeber führte.

Daneben wurde eine Management-Buy-Out-Lösung im Rahmen einer übertragenden Sanierung für den „Kantinenbereich“ umgesetzt, wodurch bis auf den Standort München sämtliche Arbeitsplätze gerettet werden konnten. Für die Gläubiger bedeutet dieses geschickte Taktieren des Insolvenzverwalters unter Berücksichtigung weiterer denkbarer Haftungsansprüche, dass eine Befriedigung ihrer Forderungen im oberen zweistelligen Prozentbereich in greifbare Nähe gerückt ist.

Oktober 2012

Metzgerei Weckerlein GmbH

Die vorläufige Sachwaltung wurde zum 29.10.2012 angeordnet. Die Insolvenzeröffnung erfolgte zum 28.12.2012. Durch den Insolvenzverwalter RA Hans Raab wurde der Betrieb bis 28.02.2013 fortgeführt. Es konnte eine Übernahme von 7 Filialen am 01.03.2013 durch die Weckerleins Verwaltungs UG realisiert werden.

Oktober 2012

Giovanni Bossa, hierbei handelt es sich um die Pizzeria Adria in Bischberg. Am 24.10.2012 wurde die vorläufige Verwaltung angeordnet und der Betrieb fortgeführt. Am 28.12.2012 wurde das Insolvenzverfahren eröffnet und der Betrieb von dem Bruder des Schuldners übernommen.

September 2012

Alterna Gesellschaft Immobilien und Finanzbetreuung mbH

Das vorläufige Insolvenzverfahren wurde am 24.08.2013 angeordnet und Frau RAin Susanne Fichna als vorläufige Insolvenzverwalterin bestellt.
Während der vorläufigen Insolvenzverwaltung wurde der Betrieb in dem bereits eingeschränkten Rahmen fortgeführt und zur Insolvenzeröffnung am 26.09.2012 eingestellt.

August 2012

Interfish AG

Nach Anordnung der vorläufigen Insolvenzverwaltung am 29.08.2012 wurde der Betrieb voll umfänglich durch die vorläufige Insolvenzverwalterin, RAin Susanne Fichna, fortgeführt. Der Verkauf von Angel- sowie Wintersportarktikeln war weiterhin sichergestellt. Zum Tag der Insolvenzeröffnung, am 01.11.2013, konnte der Betrieb im Rahmen einer übertragenen Sanierung veräußert und alle Arbeitsplätze erhalten werden.

Juli 2012

Alusonn GmbH, Eckental: vorläufiges Insolvenzverfahren

Mit Beschluss des Amtsgerichts - Insolvenzgericht - Fürth vom 23.07.2012 wurde über das Vermögen der Firma Alusonn GmbH aus Eckental die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet und Herr RA Hans Raab zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Es wird der Betrieb im Rahmen der vorläufigen Verwaltung fortgeführt und aktuell nach einer Nachfolgelösung gesucht.

  

Mai 2012

Geuder GmbH, Seukendorf: Insolvenzverfahren eröffnet

Am 01.05.2012 wurde mit Beschluss des Amtsgerichts - Insolvenzgerichts - Fürth das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Firma Geuder GmbH aus Seukendorf eröffnet. Herr Rechtsanwalt und Fachanwalt für Insolvenzrecht Hans Raab wurde zum Insolvenzverwalter bestellt.

Die Firma geriet aufgrund der Insolvenz der Müllerbrot GmbH in finanzielle Schieflage. Bereits in der vorläufigen Insolvenz wurde der Geschäftsbetrieb aufrecht erhalten.

Mit Insolvenzeröffnung wurde nun eine Nachfolgelösung mit der Tochter der ehemaligen Geschäftsführerin getroffen. Sie führt den Betrieb in vollem Umfang fort.

 

April 2012

Zwicker Systems GmbH, Nürnberg: vorläufiges Insolvenzverfahren

Mit Beschluss des Amtsgerichts - Insolvenzgerichts - Nürnberg vom 17.04.2012 wurde über das Vermögen der Zwicker Systems GmbH in Nürnberg die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet. Herr Rechtsanwalt und Fachanwalt für Insolvenzrecht Hans Raab wurde zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Der operative Geschäftsbetrieb des Unternehmens bleibt von der Insolvenzantragstellung zunächst unberührt und wird in vollem Umfang aufrecht erhalten. Die Bearbeitung der laufenden Projekte im In- und Ausland sowie der Kunden-Support sind derzeit weiterhin sichergestellt.

Das Unternehmen verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet der Softwareentwicklung für die Optimierung und Automatisierung von Fertigungsprozessen im Werkzeug- und Formenbau. In seinem Marktsegment nimmt das Unternehmen weltweit eine bedeutende Stellung ein.

Parallel zur Fortführung des Geschäftbetriebes laufen daher intensive Gespräche über die Realisierung einer Nachfolgelösung mit mehreren deutschen und ausländischen Interessenten.

 

März 2012

Metzgerei Weiss GmbH, Kulmbach: vorläufiges Insolvenzverfahren

Mit Beschluss des Amtsgerichts - Insolvenzgerichts - Bayreuth vom 12.03.2012 wurde nach Antrag der Kulmbacher Bank eG Raiffeisen-Volksbank über das Vermögen der Firma Metzgerei Weiss GmbH das vorläufige Insolvenzverfahren angeordnet.

Herr Rechtsanwalt und Fachanwalt für Insolvenzrecht Robert Wartenberg wurde zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Mit weiterem Beschluss vom 29.03.2012 wurde der Insolvenzschuldnerin ein allgemeines Verfügungsverbot auferlegt und dem vorläufigen Insolvenzverwalter gestattet, sich den unmittelbaren Besitz insbesondere an den Betriebsräumen zu verschaffen.

 

Januar 2012

PRESSEMITTEILUNG IM VORLÄUFIGEN INSOLVENZVERFAHREN ÜBER DAS VERMÖGEN DER GROßMETZGEREI ESPIG, EBELSBACH: Metzgerei Espig soll fortgeführt werden

Ebelsbach, 19. Januar 2012: Der Geschäftsbetrieb der fränkischen Großmetzgerei Espig mit Sitz im unterfränkischen Ebelsbach geht nach der Insolvenzanmeldung in vollen Umfang weiter. Der vorläufige Insolvenzverwalter Robert Wartenberg von der Bamberger Kanzlei Raab & Kollegen will das Unternehmen fortführen und prüft derzeit die Sanierungsaussichten.
 
„Auf den Geschäftsbetrieb hat die Insolvenzanmeldung zunächst keinerlei Auswirkungen“, betonte der vorläufige Insolvenzverwalter Wartenberg. „Alle Verkaufsstellen bleiben geöffnet, die Mitarbeiter werden selbstverständlich bezahlt.“ Wartenberg hat für die rund 100 Mitarbeiter bei der Bundesagentur für Arbeit die Vorfinanzierung der rückständigen Dezembergehälter in die Wege geleitet. Diese sollen nun kurzfristig ausgezahlt werden. Die Löhne und Gehälter der Mitarbeiter sind bis Ende Februar über das Insolvenzausfallgeld gesichert.

Wartenberg hat sich bereits gestern Abend ins Unternehmen begeben und auf einer Mitarbeiterversammlung die Belegschaft informiert. In den nächsten Tagen wird er sich einen Überblick über die Unternehmensfinanzen verschaffen und die Sanierungschancen prüfen. „Wichtig ist jetzt, den Geschäftsbetrieb fortzuführen und schnell zu stabilisieren“, so Wartenberg. „Das Insolvenzgeld verschafft uns einige Wochen Luft, um in Ruhe die Situation zu beurteilen und einen Sanierungsplan zu entwerfen.“

Die Metzgerei Espig mit Stammsitz in Ebelsbach betreibt insgesamt 16 Metzgereifachgeschäfte in Ober-, Mittel- und Unterfranken, u.a. in diversen REWE-Supermärkten. Weiterhin bietet Espig Catering- und Partyservice-Diensteistungen an und beliefert soziale Einrichtungen. Das Unternehmen erwirtschaftet einen Jahresumsatz von rund 4,4 Mio. Euro und hatte durch einen kurzfristigen Liquiditätsengpass am 18. Januar Insolvenz anmelden müssen.

 

Dezember 2011

PRESSEMITTEILUNG IM VORLÄUFIGEN INSOLVENZVERFAHREN ÜBER DAS VERMÖGEN DES HERRN HELMUT EITEL, DIETERSHEIM: Online-Händler Eitel wird fortgeführt

Dietersheim, 1. Dezember 2011: Der Geschäftsbetrieb des Online-Versandhändlers „Eitel Online Discount“ mit Sitz im mittelfränkischen Dietersheim läuft nach der Insolvenzanmeldung in vollem Umfang weiter. Der vorläufige Insolvenzverwalter Ralf-Michael Dörr von der Ansbacher Kanzlei Raab & Kollegen prüft derzeit die Sanierungsaussichten für das Unternehmen.
 
„Die Insolvenzanmeldung hat zunächst keinen Einfluss auf den laufenden Geschäftsbetrieb“, betonte der vorläufige Insolvenzverwalter Dörr. „Es wird alles getan, um bestehende Aufträge und Neubestellungen wie gewohnt bearbeiten und ausliefern zu können.“ Dörr hat bereits bei der Bundesagentur für Arbeit die Vorfinanzierung der rückständigen Novembergehälter in die Wege geleitet. Diese sollen nun kurzfristig ausgezahlt werden. In einer Mitarbeiterversammlung wurde heute die Belegschaft über die Situation informiert. Die Mitarbeiter stehen weiter zu ihrem Unternehmen.

Der vorläufige Insolvenzverwalter verschafft sich derzeit einen Überblick über die wirtschaftliche Lage im Unternehmen, um die Sanierungschancen zu beurteilen. Gleichzeitig hat er bereits Gespräche mit Lieferanten und Banken aufgenommen, damit die weitere Versorgung mit Ware und Liquidität gewährleistet ist. „Unser Fokus in den nächsten Tagen und Wochen liegt ganz klar darauf, den Geschäftsbetrieb aufrecht zu erhalten und zu stabilisieren“, so Dörr. „Dabei hilft uns, dass wir momentan einen guten Auftragsbestand haben, der uns für die nächsten Wochen eine Grundauslastung sichert.“

Die Firma Eitel betreibt einen Online-Versandhandel mit Non-Food Artikeln wie etwa Haushaltsgeräten, Werkzeug, Unterhaltungselektronik und diversen Restposten. Das Unternehmen, das seit 33 Jahren als Einzelhändler in Dietersheim ansässig ist, beschäftigt 20 Mitarbeiter und erwirtschaftete im laufenden Jahr einen Umsatz von rund 2 Mio. Euro. Eitel war in Liquiditätsschwierigkeiten geraten, nachdem in den vergangenen Jahren Waren im Wert von über 1 Mio. Euro verschwunden sind. Nachdem Banken und Lieferanten als Reaktion auf die Umsatzrückgänge ihre Zahlungsbedingungen stark verschärft hatten, hatte das Unternehmen Insolvenz angemeldet.

Der ebenfalls auf dem Eitel-Gelände ansässige Lebensmittelmarkt „E-Kauf“ ist als rechtlich separate Gesellschaft nicht von der Insolvenz betroffen.

 

November 2011

Helmut Eitel, Dietersheim: vorläufiges Insolvenzverfahren

Mit Beschluss des Amtsgerichts - Insolvenzgerichts - Fürth vom 28.11.2011 wurde über das Vermögen des Herrn Helmut Eitel, Inhalber der Firma Eitel Online Discount, das vorläufige Insolvenzverfahren angeordnet.

Herr Rechtsanwalt und Fachanwalt für Insolvenzrecht Ralf-Michael Dörr wurde zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Derzeit wird sowohl der Einzelhandel in Dietersheim als auch der Online-Handel mit insgesamt 20 Arbeitnehmern fortgeführt.

 

September 2011

PRESSEMITTEILUNG IM INSOLVENZVERFAHREN ÜBER DAS VERMÖGEN DER DAMAR & HAGEN GMBH, ERLANGEN: Die lange Ungewissheit ist vorbei - Insolvenzverwalter sichert Zukunft des Erlanger Traditionsbetriebes Damar und Hagen


Für die 43 Beschäftigten des Erlanger Traditionsunternehmens Damar & Hagen GmbH geht die Zeit der Ungewissheit über die Zukunft Ihres insolventen Arbeitgebers zu Ende.

Am 05.09.2011 hat das Nachfolgeunternehmen Damar & Hagen Systemverbindungen GmbH den Geschäftsbetrieb der insolventen Vorgängerin einschließlich der beschäftigten Mitarbeiter im Wege der übertragenden Sanierung von Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Hans Raab aus der Kanzlei Raab & Kollegen Rechtsanwälte übernommen. Das neue Unternehmen ist eine Auffanggesellschaft, die vom bisherigen Betriebsleiter, Herrn Reichardt gegründet wurde, um die Zukunft des Erlanger Mittelstandsbetriebes zu sichern.

Bei der Damar & Hagen GmbH handelt es sich um einen alteingesessenen Betrieb, der aus einer bereits im Jahr 1922 von Herrn Georg Hagen gegründeten Einzelfirma hervorging. Der Gründer schied jedoch alsbald wieder aus und der Betrieb wurde vom weiteren Namensgeber, Herrn Damar, übernommen. Damals waren etwa 10 Mitarbeiter beschäftigt und man stellte Hochfrequenzbestrahlungsgeräte für den medizinischen Bedarf her. Bereits Mitte der 30er Jahre ging man dazu über, Steckverbindungen im Niederfrequenzbereich anzufertigen. Ab dem Zweiten Weltkrieg kam die Herstellung von Telefonstöpsel zum Einsatz in Vermittlungsstellen hinzu. Nach dem Krieg, etwa ab 1946, wurden zusätzlich Hochfrequenzsteckverbindungen produziert. Da es sich um reine Handarbeit handelte, wurden in den 50er Jahren über 100 Mitarbeiter beschäftigt.

Im Februar dieses Jahres hatte der Geschäftsführer der Damar & Hagen GmbH wegen Zahlungsunfähigkeit Insolvenzantrag stellen müssen. Durch die Fortführung des Betriebes in der Insolvenz ist es dem Insolvenzverwalter aber gelungen, Kunden und Mitarbeiter zu halten und damit die Voraussetzungen zur Übernahme durch die Auffanggesellschaft zu schaffen.

Rechtsanwalt Hans Raab und weitere Mitarbeiter der Kanzlei dankten dem Übernehmer für seinen mutigen Schritt und überbrachten anlässlich der Unterzeichnung der Übernahmeverträge durch Herrn Reichardt die besten Wünsche für die weitere Zukunft.

 

August 2011

GFE Energy AG, Nürnberg: Insolvenzverfahren eröffnet

Mit Beschluss des Amtsgerichts - Insolvenzversichts - Nürnberg vom 16.08.2011 wurde das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Firma GFE Energy AG eröffnet und Herr Rechtsanwalt Jochen König zum Insolvenzverwalter bestellt.

Weitere Informationen über dieses Verfahren erhalten Sie hier.

 

März 2011

PRESSEMITTEILUNG IM VORLÄUFIGEN INSOLVENZVERFAHREN ÜBER DAS VERMÖGEN DER DAMAR & HAGEN GMBH, ERLANGEN: vorläufige Insolvenzverwaltung

Am 24.02.2011 sah sich die Geschäftsführung der Damar & Hagen GmbH in Erlangen gezwungen, aufgrund drohender Zahlungsunfähigkeit beim Amtsgericht Fürth den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Gesellschaft zu stellen. Das Amtsgericht - Insolvenzgericht - Fürth hat mit Beschluss vom 25.02.2011 Herrn Rechtsanwalt Hans Raab, Partner der auf Insolvenzrecht spezialisierten Kanzlei Raab & Kollegen, zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Die Firma Damar & Hagen GmbH beschäftigt derzeit insgesamt 43 Arbeitnehmer.

Noch am Tag der Anordnung der vorläufigen Insolvenzverwaltung fanden von Seiten des Teams des Insolvenzverwalters Gespräche mit der Geschäftsleitung, Kreditinstituten, der Agentur für Arbeit statt, um sicherzustellen, dass der Betrieb in vollem Umfang aufrecht erhalten werden kann.

Die Mitarbeiter des Unternehmens wurden am 02.03.2011 durch den vorläufigen Insolvenzverwalter im Rahmen einer Betriebsversammlung über die Insolvenzantragsstellung und die derzeitige Situation unterrichtet.

Im Rahmen dieser Versammlung konnte der vorläufige Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Raab die Belegschaft darüber informieren, dass der Geschäftsbetrieb uneingeschränkt aufrecht erhalten werden kann und die Lohn- und Gehaltsforderungen über das Insolvenzausfallgeld gesichert sind.

Im Rahmen der beantragten und bewilligten Insolvenzgeldvorfinanzierung wurde eine umgehende Auszahlung der Löhne und Gehälter sichergestellt.

Der vorläufige Insolvenzverwalter ist derzeit mit allem Nachdruck darum bemüht eine Sanierungslösung zu erarbeiten und so zu gewährleisten, dass der schuldnerische Betrieb und die Arbeitsplätze erhalten werden können.

 

März 2011

PRESSEMITTEILUNG IM INSOLVENZVERFAHREN ÜBER DAS VERMÖGEN DER WOLF & CO. GMBH SYSTEMSCHALUNGEN, HOFHEIM I. UFR.: Betrieb der Wolf & Co. GmbH Systemschalungen gerettet / Arbeitsplätze bleiben erhalten

Nachdem mit Beschluss des Amtsgericht - Insolvenzgericht - Bamberg vom 01.12.2010 das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Wolf & Co. GmbH Systemschalungen eröffnet und Herrn Rechtsanwalt Robert Wartenberg zum Insolvenzverwalter bestellt worden ist, ist es dem Insolvenzverwalter nunmehr gelungen, den Betrieb nach der erfolgreichen Fortführung im Rahmen des eröffneten Insolvenzverfahrens auf einen Interessenten zu übertragen und so den Fortbestand des Unternehmens zu sichern.

Mit Wirkung zum 01.03.2011 wurde der Geschäftsbetrieb der Wolf & Co. GmbH Systemschalungen auf die BETA Maschinenbau GmbH & Co. KG aus Heringen übertragen.

Damit haben die nachdrücklichen und intensiven Bemühungen des Insolvenzverwalters und des auf dessen Seite involvierten Teams schließlich dazu geführt, dass eine Sanierungslösung realisiert werden konnte und im Zuge dessen alle Arbeitsplätze erhalten bleiben.

Die Fa. BETA Maschinenbau GmbH & Co. KG bietet als mittelständischer Maschinenbauer maßgeschneiderte Lösungen in den Geschäftszweigen Betonwerkausrüstung und Lastaufnahmemitteln an und konstruiert und fertigt bereits bislang komplexe Schalungen und Formen aus Stahl zur Herstellung hochpräziser Betonteile.

Die Mitarbeiter des Unternehmens wurden durch den Insolvenzverwalter der auf Insolvenzrecht spezialisierten Kanzlei Raab & Kollegen im Rahmen einer Betriebsversammlung über die gefundene Lösung informiert.

 

März 2011

GFE - Gesellschaft zur Förderung erneuerbarer Energien mbH, Nürnberg: Insolvenzverfahren eröffnet

Mit Beschluss des Amtsgerichts - Insolvenzgerichts - Nürnberg vom 01.03.2011 wurde das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Firma GFE - Gesellschaft zur Förderung erneuerbarer Energien mbH eröffnet und Herr Rechstanwalt Hans Raab zum Insolvenzverwalter bestellt.

Weitere Informationen über dieses Verfahren erhalten Sie hier.

 

Februar 2011

GFE Production GmbH, Nürnberg: vorläufiges Insolvenzverfahren

Mit Beschluss des Amtsgerichts - Insolvenzgericht - Nürnberg vom 17.02.2011 wurde die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet.

Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Herr Rechtsanwalt Jochen König bestellt. Dieser ist Fachanwalt für Insolvenzrecht und seit mehreren Jahren als Insolvenzverwalter und Treuhänder in diversen Verfahren tätig.

Weitere Informationen zu diesem Verfahren erhalten Sie hier.

  

Januar 2011

PRESSEMITTEILUNG IM VORLÄUFIGEN INSOLVENZVERFAHREN ÜBER DAS VERMÖGEN DER TESET-INT. GMBH, RECKENDORF:

Am 17.01.2011 sah sich die Geschäftsführung der TeseT-int. GmbH aus Reckendorf gezwungen, beim Amtsgericht Bamberg den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Gesellschaft zu stellen. Das Amtsgericht - Insolvenzgericht - Bamberg hat mit Beschluss vom 19.01.2011 Herrn Rechtsanwalt Robert Wartenberg, Partner der auf Insolvenzrecht spezialisierten Kanzlei Raab & Kollegen, zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Die im Jahr 2004 gegründete TeseT-int. GmbH, die sich überwiegend der Entwicklung und Produktion von Lehrgeräten, Lehrsystemen und Fachraumeinrichtungen für die Aus- und Weiterbildung in Naturwissenschaften und Technik verschrieben hat, beschäftigt derzeit insgesamt 8 Arbeitnehmer und vertreibt ihre Produkte hauptsächlich an Berufs- und Fachhochschulen, Handwerkskammern und Insustrie- und Handwerksausbildungsstätten.

Bereits unmittelbar nach Anordnung der vorläufigen Insolvenzverwaltung fanden von Seiten des Teams des Insolvenzverwalters Gespräche mit der Geschäftsleitung, Kreditinstituten, der Agentur für Arbeit und den Lieferanten statt um sicherzustellen, dass der Betrieb in vollem Umfang aufrecht erhalten werden kann.

Die Mitarbeiter der TeseT-int. GmbH wurden durch den vorläufigen Insolvenzverwalter im Rahmen einer ersten Mitarbeiterbesprechung bereits über die Insolvenzantragstellung und die derzeitige Situation unterrichtet. Im Rahmen dieser Versammlung konnte der vorläufige Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Wartenberg die Belegschaft darüber informieren, dass der Geschäftsbetrieb uneingeschränkt aufrecht erhalten werden kann und die offenen Lohn- und Gehaltsforderungen über das Insolvenzausfallgeld gesichert sind. Im Rahmen der beantragten Insolvenzgeldvorfinanzierung soll eine umgehende Auszahlung der Löhne und Gehälter sicher gestellt werden.

Der vorläufige Insolvenzverwalter ist derzeit mit allem Nachdruck darum bemüht, eine Sanierungslösung zu erarbeiten und so zu gewährleisten, dass der schuldnerische Betrieb und die Arbeitsplätze erhalten werden können.

 

Januar 2011

GFE - Gesellschaft zur Förderung erneuerbarer Energien mbH, Nürnberg: vorläufiges Insolvenzverfahren

Mit Beschluss des Amtsgerichts - Insolvenzgericht - Nürnberg vom 30.12.2010 wurde die vorläufige Insolvenzverwaltung über das Vermögen der GFE - Gesellschaft zur Förderung erneuerbarer Energien mbH angeordnet und Herr Rechtsanwalt Hans Raab zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Es wurden bereits erste Gespräche im Unternehmen geführt. Ferner steht das Team um den Insolvenzverwalter Hans Raab in Kontakt mit der Staatsanwaltschaft Nürnberg - Fürth und der Kriminalpolizei Nürnberg, die sämtliche Geschäftsunterlagen beschlagnahmt hat. Bedingt durch die Beschlagnahme wird noch einige Zeit benötigt, um einen detaillierten Überblick über die rechtlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse des Unternehmens zu erhalten.

Bis zum Abschluss der Ermittlungen kann der Insolvenzverwalter daher zunächst keine weiteren Auskünfte erteilen. Es wird jedoch beabsichtigt, zu gegebener Zeit eine Presseerklärung abzugeben.

Weitere Informationen über dieses Verfahren erhalten Sie hier.

  

Januar 2011

Max-Bewegungsforum, Inh. Stephan Warmuth, Bamberg: Geschäftsbetrieb eingestellt

Am 28.09.2010 sah sich Herr Stephan Warmuth, Inhaber des Max- Bewegungsforum, Fitnessstudio in Bamberg, gezwungen, beim Amtsgericht Bamberg den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über sein Vermögen zu stellen.

Mit Beschluss vom 04.10.2010 hat das Amtsgericht - Insolvenzgericht - Bamberg die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet und Herrn Rechstanwalt Robert Wartenberg zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Mit Beschluss des Amtsgericht - Insolvenzgericht - Bamberg vom 01.12.2010 wurde nunmehr das Insolvenzverfahren eröffnet und Herr Rechtsanwalt Robert Wartenberg zum insolvenzverwalter bestellt.

Nachdem es dem Insolvenzverwalter gelungen ist, den Geschäftsbetrieb des Fitnessstudios seit der Anordnung der vorläufigen Insolvenzverwaltung aufrecht zu erhalten, musste der Insolvenzverwalter trotz der engagierten und nachhaltigen Bemühungen um eine Fortführungslösung nunmehr dem Personal sowie den Mitgliedern des Fitnessstudios mitteilen, dass der Geschäftsbetrieb zum 31.12.2010 eingestellt werden muss.

Dies vor dem Hintergrund der Tatsache, dass der Vermieter der Räumlichkeiten nicht zu einer weiteren Vermietung an einen der vorhandenen Übernahmeinteressenten bereit war.

 

Januar 2011

Gasthaus Hammer, Inh. Werner Hammer: Fortführungslösung gesucht

Am 11.10.2010 sah sch Herr Werner Hammer, Betreiber des Gasthauses Hammer in Neuselingsbach gezwungen, beim Amtsgericht Fürth den ANtrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über sein Vermögen zu stellen.

Mit Beschluss vom 25.10.2010 hat das AMtsgericht - Insolvenzgericht - Fürth die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet und Herrn Rechtsanwalt Robert Wartenberg zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Mit Beschluss des Amtsgerichts - Insolvenzgericht - Fürth vom 01.12.2010 wurde nunmehr das Insolvenzverfahren eröffnet und Herr Rechtsanwalt Robert Wartenberg zum Insolvenzverwalter bestellt.

Seit der Anordnung der vorläufigen Insolvenzverwaltung konnte der Gaststättenbetrieb aufrecht erhalten werden. Es wird nach einer Fortführungslösung gesucht.

 

Januar 2011

PRESSEMITTEILUNG IM INSOLVENZVERFAHREN DER FIRMA WOLF & CO GMBH SYSTEMSCHALUNGEN, HOFHEIM I. UFR.: Nachfolgelösung gesucht

Mit Beschluss des Amtsgericht - Insolvenzgericht - Bamberg vom 01.12.2010 wurde nun das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Wohf & Co. GmbH Systemschalungen eröffnet und Herr Rechtsanwalt Robert Wartenberg zum Insolvenzverwalter bestellt.

Bereits am 22.10.2010 sah sich die Geschäftsführung der Wolf & Co. GmbH Systemschalungen aus Hofheim i. Ufr. gezwungen, beim Amtsgericht Bamberg den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Gesellschaft zu stellen. Mit Beschluss vom 25.10.2010 des Gerichts wurde daher Herr Rechtsanwalt Robert Wartenberg, Partner der auf Insolvenzrecht spezialisierten Kanzlei Raab & Kollegen, zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Unmittelbar infolge der Insolvenzantragstellung und im weiteren Verlauf des Verafhrens fanden von Seiten des Teams des Insolvenzverwalters Gespräche mit der Geschäftsleitung, Kreditinstituten, der Agentur für Arbeit und den Lieferanten statt um sicherzustellen, dass der Betrieb in vollem Umfang aufrecht erhalten werden kann.

Die Firma Wolf & Co. GmbH Systemschalungen beschäftigt derzeit insgesamt 28 Arbeitnehmer. Die Mitarbeiter des Unternehmens wurden bereits im Rahmen der vorläufigen Insolvenzverwaltung in zwei Betriebsversammlungen über die Insolvenzantragstellung und die Situation unterrichtet.

Im Rahmen dieser Versammlungen konnte der Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Wartenberg die Belegschaft darüber informieren, dass der Geschäftsbetrieb derzeit uneingeschränkt aufrecht erhalten werden kann und die offenen Lohn- und Gehaltsforderungen über das Insolvenzausfallgeld gesichert sind.

Im Rahmeb der beantragten und bewilligten Insolvenzgeldvorfinanzierung wurde eine umgehende Auszahlung der Löhne und Gehälter sichergestellt.

Der Insolvenzverwalter ist derzeit mit allem Nachdruck darum bemüht, eine Sanierungslösung zu erarbeiten und so zu gewährleisten, dass der schuldnerische Betrieb und die Arbeitsplätze erhalten werden können.

 

Dezember 2010

PRESSEMITTEILUNG IM INSOLVENZVERFAHREN DER FIRMA BÄCKEREI MAIER GMBH & CO KG, HESSDORF:

 

Trotz der Anordnung der vorläufigen Insolvenzverwaltung im August 2010 und der sodann erfolgten Eröffnung des Insolvenzverfahrens mit Beschluss des Amtsgerichts – Insolvenzgericht – Fürth vom 01.10.2010 ist es dem Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Robert Wartenberg, Partner der auf Insolvenzrecht spezialisierten Kanzlei Raab & Kollegen, gelungen, den Geschäftsbetrieb der Insolvenzschuldnerin in vollem Umfang aufrecht zu erhalten.

 

Während der Fortführungsphase wurde von Seiten des Teams des Insolvenzverwalters unter Hochdruck verschiedene Fortführungslösungen erarbeitet und mit mehreren Interessenten eine Vielzahl von Gesprächen geführt, um den Erhalt des schuldnerischen Betriebs und der vorhandenen Arbeitsplätze zu ermöglichen.

 

Im Zuge der Anstrengungen ist es Rechtsanwalt Robert Wartenberg als Insolvenzverwalter gelungen, sämtliche 14 Filialen der Bäckerei Maier im Raum Erlangen, Höchstadt und Forchheim mit Ablauf des 31.12.2010 an die Fa. Fürther Backstube zu übertragen.

 

Die Filialen der Insolvenzschuldnerin werden von der Erwerberin ab 01.01.2011 unter der Firmierung „Der knusperfrische Hexenbäck“ fortgeführt. Durch die Übertragung konnte sichergestellt werden, dass 61 Arbeitsplätze erhalten bleiben.

 

Nicht zuletzt aufgrund des anhaltend starken Verdrängungswettbewerb im Bereich der Backwarenherstellung und der immer weiter zunehmenden Betriebszusammenführungen konnte für den Produktionsbereich kein Übernehmer gefunden werden, so dass die Produktion in Heßdorf mit Ablauf des 31.12.2010 eingestellt wird.

 

Die Mitarbeiter der Bäckerei Maier wurden durch den Insolvenzverwalter im Rahmen von zwei Betriebsversammlungen über die erzielte Lösung informiert.

 

Dezember 2010

PRESSEMITTEILUNG IM INSOLVENZVERFAHREN DER FIRMA FRITZ FETT GMBH, NÜRNBERG: Gute Nachricht für die Mitarbeiter!

 

Erst am 01.12.2010 wurde über das Vermögen der Firma Fritz Fett GmbH das Insolvenzverfahren eröffnet und Herr Rechtsanwalt Otto Heer als Insolvenzverwalter bestimmt. Zur Freude der Mitarbeiter der insolventen Firma konnte der Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Heer schon jetzt bekanntgeben, dass ein Investor gefunden wurde und dieser bereits den Vertrag zur Übernahme ab dem 01.01.2011 unterzeichnet hat.

 

Der 1911 als Schlosserei / Schmiede gegründete metallverarbeitende Betrieb ist seitdem über mehrere Generationen in Familienbesitz und hat sich im Bereich der Metallverarbeitung und Pulverbeschichtung von Oberflächen etabliert. Der Investor Fett Technologies GmbH übernimmt die 50 Mitarbeiter der Firma. So konnten alle Arbeitsplätze gerettet werden.

 

Der Vorgang stellt sicherlich einen glücklichen Abschluss noch vor den Feiertagen dar, so dass die Mitarbeiter mit ihren Familien ein fröhliches Fest und einen sorgenfreien Jahreswechsel genießen können.

Dezember 2010

Wolf & Co. GmbH Systemschalungen, Hofheim i. Ufr.: Insolvenzverfahren eröffnet

Zum 01.12.2010 wurde über das Vermögen der Firma Wolf & Co. GmbH Systemschalungen in Hofheim das Insolvenzverfahren durch Beschluss des Amtsgerichts - Insolvenzgericht - Bamberg eröffnet. Zum Insolvenzverwalter wurde Herr Rechtsanwalt Robert Wartenberg bestellt.

12. November 2010: Online-Artikel der Fürther Nachrichten

FIRMA DOBLER IST GERETTET: Neuanfang nach Konkurs Sparkasse macht Weg frei - 12.11. 19:00 Uhr

FÜRTH - Die 54 Beschäftigten der Fürther Maschinenbaufirma Dobler in der Humbserstraße können aufatmen. Das im Zuge der Krise in wirtschaftliche Schwierigkeiten geratene Unternehmen wird weitergeführt.

Den Weg dazu hatte in der gestrigen Gläubigerversammlung des am 1. Oktober eröffneten Insolvenzverfahrens die Sparkasse Fürth als Hauptgläubiger freigemacht. Bei einer Betriebsversammlung, zu der auch Wirtschaftsreferent Horst Müller gekommen war, informierte Konkursverwalter Hans Raab die Belegschaft über das Ende der Zitterpartie.

Firmenchef Ernst Dobler, der das Unternehmen aus kleinsten Anfängen mit zwei Mitarbeitern in einer Garage zum weltweiten Lieferant von Turbinenteilen für Firmen wie Siemens, Alstom und MAN entwickelt hatte, verkaufte die Firma 2007 an zwei Geschäftsleute aus dem Münchner Raum. Die Wirtschaftsflaute machte auch ihnen zu schaffen. Zweimal wechselte die Geschäftsführung, bis im Juli schließlich Insolvenz angemeldet werden musste.

Weil sich zunächst vorhandene Interessenten an einer Betriebsübernahme wieder zurückzogen, musste den Arbeitnehmern zum 1. Oktober die Kündigung ausgesprochen werden. „Es gab bis kurz vor der Gläubigerversammlung keine Aussicht mehr auf eine Übernahme“, sagt Raab, der schon befürchtete, der Versammlung die Betriebsschließung empfehlen zu müssen.

Doch seine Kontakte zum früheren Inhaber waren schließlich erfolgreich. Es gelang dem Konkursverwalter, Dobler selbst zum Erwerb seines einstigen Unternehmens zu gewinnen. Er wird die Firma mit einer seiner Gesellschaften zum 1. Dezember übernehmen. Bis dahin wird Raab das Unternehmen fortführen. Auch für das Zweigwerk in Görlitz mit 30 Beschäftigten wurde ein neuer Inhaber gefunden. Das glückliche Ende in Fürth ist laut Raab auch der Beharrlichkeit der Mitarbeiter zu verdanken, die trotz schlechter Nachrichten zum Betrieb hielten.

November 2010

PRESSEMITTEILUNG IM INSOLVENZVERFAHREN ÜBER DAS VERMÖGEN DER FIRMA ERNST DOBLER GÖRLITZ GMBH

„Die Firma Dobler ist gerettet.“

Diese freudige Nachricht konnte Herr Ludwig, Mitarbeiter des Insolvenzverwalters, Rechtsanwalt Hans Raab, anlässlich einer Betriebsversammlung am Tag nach der Gläubigerversammlung den Arbeitnehmern der Firma Ernst Dobler Maschinenbau Görlitz GmbH mitteilen.

Die Firma KST mit Sitz in Berlin, hat sich vertraglich verpflichtet, die Firma mit einer seiner Gesellschaften zum 1. Dezember 2010 zu übernehmen und fortzuführen. Zuvor muss lediglich noch eine Einigung mit dem Vermieter getroffen werden. Bis zu diesem Zeitpunkt wird der Insolvenzverwalter mit seinen Mitarbeitern das Unternehmen fortführen.

Für die betroffenen Mitarbeiter ging damit eine Zitterpartie zu Ende. Nachdem es zunächst mit der Anordnung der vorläufigen Insolvenz am 21. Juli 2010 sehr hoffnungsvoll aussah, weil ein möglicher zukünftige Übernehmer bereits vorhanden war, verschlechterte sich jedoch die Situation. Interessenten zogen sich zurück, sodass zum Zeitpunkt der Eröffnung des Insolvenzverfahrens, am 01. Oktober 2010, den Arbeitnehmern die Kündigungen ausgesprochen werden mussten. Es gab auch bis kurz vor der gestrigen Gläubigerversammlung so gut wie keine Aussicht mehr auf eine Übernahme und der Insolvenzverwalter befürchtete, der Gläubigerversammlung die Betriebsschließung empfehlen zu müssen.

Dass dies nicht so gekommen ist und nunmehr ein glückliches Ende gefeiert werden kann, ist „der Beharrlichkeit der Arbeitnehmer, die trotz schlechter Nachrichten zum Betrieb hielten, den Kunden, die auch in der Insolvenz zur Firma gehalten haben, dem Engagement des Übernehmers, der von der Zukunft der Firma überzeugt ist und nicht zuletzt der Stadt zu verdanken“. Dem Teamleiter Wirtschaftsförderung der Stadt, Herrn Christoph Ellsel, der anlässlich der Betriebsversammlung erneut vor Ort war, sprach die Insolvenzverwaltung hierfür ausdrücklich Dank aus.

September 2010

Fehlbaum GmbH & Co. KG, Gerolzhofen: Insolvenzverfahren eröffnet

Zum 01.09.2010 wurde das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Firma Fehlbaum GmbH & Co. KG in Gerolzhofen eröffnet.

Der Betrieb wird durch den Insolvenzverwalter Herrn RA Robert Wartenberg derzeit in vollem Umfang fortgeführt. Die Suche nach einem Investor / Übernehmer dauert an.

August 2010

MUK GmbH, Neustadt/Aisch: Übernahmen perfekt!

Erst am 30.07.2010 wurde mit Beschluss des AG - Insolvenzgericht - Fürth das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Firma MUK GmbH eröffnet und Herr RA Hans Raab zum Insolvenzverwalter bestellt.

Bereits jetzt wurden alle 3 Filialen mit deren Mitarbeitern an Übernehmer übergeben. Wir freuen uns, die Betriebe sowie die Arbeitsplätze in Ansbach, Höchstadt und Nürnberg erhalten zu können.

August 2010

PRESSEMITTEILUNG IM VORLÄUFIGEN INSOLVENZVERFAHREN ÜBER DAS VERMÖGEN DER BÄCKEREI MAIER GMBH & CO. KG, HESSDORF

Am vergangenen Donnerstag den 12.08.2010 sah sich die Geschäftsführung der Bäckerei Maier GmbH & Co. KG aus Hessdorf gezwungen, beim Amtsgericht Fürth den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen zu stellen. Das Amtsgericht - Insolvenzgericht - Fürth hat mit Beschluss vom 12.08.2010 Herrn Rechtsanwalt Robert Wartenberg, Partner der auf Insolvenzrecht spezialisierten Kanzlei Raab & Kollegen, zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Die Bäckerei Maier, deren Backtradition bis ins Jahr 1958 zurückreicht, beschäftigt derzeit insgesamt 85 Arbeitnehmer und verkauft ihre Backwaren in insgesamt 15 Filialen im Raum Erlangen, Höchstadt und Forchheim.

Noch am Donnerstag und während des gesamten Freitages fanden von Seiten des Teams des Insolvenzverwalters Gespräche mit der Geschäftsleitung, Kreditinstituten, der Agentur für Arbeit und den Lieferanten statt, um sicherzustellen, dass der Betrieb in vollem Umfang aufrecht erhalten werden kann.

Die Mitarbeiter der Bäckerei wurden durch den vorläufigen Insolvenzverwalter im Rahmen von zwei Betriebsversammlungen am Montag den 16.08.2010 über die Insolvenzantragsstellung und die derzeitige Situation unterrichtet.

Im Rahmen dieser Versammlungen konnte der vorläufige Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Wartenberg die Belegschaft darüber informieren, dass der Geschäftsbetrieb uneingeschränkt aufrecht erhalten werden kann und die offenen Lohn- und Gehaltsforderungen über das Insolvenzausfallgeld gesichert sind.

Im Rahmen der beantragten und bewilligten Insolvenzgeldvorfinanzierung wurde eine umgehende Auszahlung der Löhne und Gehälter sichergestellt.

Der vorläufige Insolvenzverwalter ist derzeit mit allem Nachdruck darum bemüht, eine Sanierungslösung zu erarbeiten und so zu gewährleisten, dass der schuldnerischen Betrieb und die Arbeitsplätze erhalten werden können.

 

August 2010

Bäckerei Maier GmbH & Co KG, Heßdorf: vorläufiges Insolvenzverfahren

Am 12.08.2010 hat die Firma Bäckerei Maier GmbH & Co KG Insolvenzantrag bei Amtsgericht Fürth gestellt. Mit Beschluss vom gleichen Tag wurde Herr RA Robert Wartenberg als vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt.

Seitdem wird der Geschäftsbetrieb mit insgesamt 85 Arbeitnehmern aufrecht erhalten. Es wird aktiv nach einer Übernahmelösung gesucht, um in erster Linie den Gesamtbetrieb zu erhalten.

Juli 2010

Maschinenbauer streicht die Segel - Käufer für insolvente Firma Dobler steht aber schon bereit (Artikel aus den Fürther Nachrichten)

FÜRTH
Mit der Ernst Dobler Maschinenbau GmbH (EDG) ist erneut eine Fürther Firma ins Straucheln geraten und musste Insolvenz beantragen. Die gute Nachricht: Ein Investor hat bereits ernsthaftes Interesse an der Übernahme des Betriebs in der Südstadt samt seiner 55 Beschäftigten sowie weiteren 30 in einem Görlitzer Tochterunternehmen bekundet.

Am Donnerstagnachmittag stellte sich ein Vertreter des Berliner Unternehmens der Dobler-Belegschaft in einer Betriebsversammlung vor. Dem Vernehmen nach ist auch der potentielle Käufer, der noch nicht genannt werden will, auf dem Maschinenbausektor tätig. „Einen außerordentlich guten Eindruck“ von ihm hat der ebenfalls anwesende städtische Wirtschaftsreferent Horst Müller gewonnen, wie er den Fürther Nachrichten sagte. So unangenehm jede Insolvenz sei, so zuversichtlich sei er deshalb in diesem Fall.

Drastische Einbußen
Grund für die Dobler-Pleite ist nach Angaben von Geschäftsführer Florian Rothweiler ein „drastischer Umsatzrückgang von rund 50 Prozent und ein Preisverfall von bis zu 40 Prozent“ während der Wirtschafts- und Finanzkrise. Trotz „einschneidender Sanierungsmaßnahmen“ wie dem Lohnverzicht der Mitarbeiter und einem „umfangreichen Finanzierungspaket“ sei es nicht gelungen, sich aus der prekären Lage zu befreien. Die jüngste Belebung des Marktes komme zu spät für die Firma an der Humbserstraße, die Turbinen-Komponenten für namhafte Hersteller wie Siemens, MAN und Alstom produziert.
Der Übernahmeinteressent wurde laut Rothweiler bereits „wichtigen Kunden vorgestellt“, die an einer Fortsetzung der Geschäftsbeziehungen interessiert seien und neue Aufträge angekündigt hätten. Die Berliner Firma sehe den Zusammenschluss mit der EDG als „Idealfall einer strategischen Ausweitung ihres Geschäftsfelds“, zumal sich die beiden Produktpaletten ergänzen.

22.07.2010 Fürther Nachrichten

Juli 2010

Ernst Dobler Maschinenbau Görlitz Gmbh, Görlitz: vorläufiges Insolvenzverfahren

Auch in diesem vorläufigen Insolvenzverfahren wird durch Herrn RA Hans Raab die Firma weitergeführt und nach Interessenten an der Übernahme der Firma gesucht, so dass die Arbeitsplätze der ca. 30 Mitarbeiter erhalten bleiben.

Juli 2010

Ernst Dobler Maschinenbau Fürth GmbH, Fürth: vorläufiges Insolvenzverfahren

Mit Beschluss des AG - Insolvenzgericht - Fürth vom 20.07.2010 wurde über das Vermögen der Firma Ernst Dobler Maschinenbau Fürth GmbH die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet und Herr RA Hans Raab zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Derzeit wird das eingesessene Fürther Unternehmen mit seinen 57 Arbeitnehmern fortgeführt. Es laufen aussichtsreiche Verhandlungen mit Interessenten zur Übernahme der Firma um so die Arbeitsplätze für alle Mitarbeiter erhalten zu können.

Juli 2010

GEROLZHOFEN - Chance für Firma Fehlbaum mit neuer Kraft durchzustarten (Artikel aus der Mainpost)

VORLÄUFIGER INSOLVENZVERWALTER WILL DEN FAMILIENBETRIEB GESTÄRKT AUS DEM INSOLVENZVERFAHREN HERAUSFÜHREN

„Wir sehen darin die große Chance, unser Unternehmen zu entschulden, um mit neuer Kraft durchstarten zu können.“ – Mit diesen Worten reagiert Geschäftsführer Jochen Fehlbaum auf die Entscheidung des Insolvenzgerichts am Amtsgericht in Schweinfurt, vor gut einer Woche die vorläufige Insolvenzverwaltung über das Vermögen der Fehlbaum GmbH & Co. KG in Gerolzhofen anzuordnen.

Die Ansicht, dass die Chancen für den Gerolzhöfer Traditionsbetrieb gut stehen, teilt auch der vom Gericht als sogenannter vorläufiger Insolvenzverwalter eingesetzte Bamberger Rechtsanwalt Robert Wartenberg. Er bestätigte in einer Stellungnahme gegenüber dieser Zeitung, dass er derzeit mit allem Nachdruck darum bemüht sei, eine Sanierungslösung zu erarbeiten und so zu gewährleisten, dass die Firma Fehlbaum gestärkt aus dem Insolvenzverfahren herausgehe.

Zur Erläuterung: Die vorläufige Insolvenzverwaltung hat das Ziel, zum Schutz des Schuldnervermögens eine geeignete Person mit dessen Verwaltung zu betrauen, bis das Gericht über die Eröffnung des Insolvenzverfahrens entscheidet, um so die Sicherung des Schuldnervermögens vor nachteiligen Veränderungen zu gewährleisten.

Nach Auskunft von Wartenberg wird nach derzeitigem Stand des Verfahrens der Geschäftsbetrieb zunächst in vollem Umfang aufrechterhalten, und sowohl das Ladengeschäft, als auch die vorhandenen Aufträge im Bereich der Elektroinstallation als zweitem Hauptstandbein der Firma fortgeführt.

Die Löhne und Gehälter der aktuell 17 Mitarbeiter seien derzeit gesichert, so Wartenberg. Die Beschäftigten seien von ihm am Mittwoch im Rahmen einer Betriebsversammlung über die aktuelle Situation informiert worden.

Laut Jochen Fehlbaum sei der Familienbetrieb bereits wieder in gutem Fahrwasser unterwegs gewesen. Doch dann sei 2009 die Wirtschafts- und Finanzkrise gekommen. „Die Delle wirkt jetzt nach“, betont er. Zusätzlich verschlimmert hätten sich die finanziellen Probleme durch ausstehende große Rechnungen.

Jochen Fehlbaum ist optimistisch, gestärkt aus der Situation herauszukommen. Er betont: „Wir würden uns freuen, wenn uns unsere Kunden die Treue halten und weiter bei uns einkaufen. Wir und unsere Mitarbeiter tun alles, um sie zufrieden zu stellen.“

Josef Fehlbaum, der im Jahr 2008 im Alter von fast 89 Jahren verstorben war, hatte die Firma 1945 in der Steingrabenstraße gegründet. Nach Ablegung der Meisterprüfung 1947 siedelte er 1949 sein Geschäft am Marktplatz an und erweiterte es stetig. 1990 übernahm Sohn Jürgen den Betrieb.

Als die beengten Verhältnisse am Marktplatz nicht mehr die Anforderungen an einen modernen Betrieb erfüllten, wurden 1995 die großzügigen Geschäfts- und Werkstatträume in der Rügshöfer Straße 53 mit reichlich Parkplätzen vor der Tür bezogen. 2009 hat mit Diplomkaufmann Jochen Fehlbaum die dritte Generation die Führung des Euronics-Fachgeschäfts übernommen. Sein Vater Jürgen fungiert seitdem als Prokurist.

01.07.2010 Mainpost

Juni 2010

Fehlbaum GmbH & Co. KG, Gerolzhofen: vorläufiges Insolvenzverfahren

Mit Beschluss des Amtsgerichts – Insolvenzgericht – Schweinfurt vom 23.06.2010 wurde über das Vermögen der Fehlbaum GmbH & Co. KG die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet und Herr RA Robert Wartenberg zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.
Nach dem derzeitigen Stand des Verfahrens wird der Geschäftsbetrieb der Insolvenzschuldnerin zunächst in vollem Umfang aufrecht erhalten und sowohl das Ladengeschäft als auch die vorhandenen Aufträge im Bereich der Elektroinstallation fortgeführt.

Mai 2010

Autohaus Gümpelein GmbH & Co. KG, Feuchtwangen: vorläufiges Insolvenzverfahren

Mit Beschluss des Amtsgericht - Insolvenzgericht - Ansbach vom 17.05.2010 wurde das vorläufige Insolvenzverfahren über das Vermögen der Firma Autohaus Gümpelein GmbH & Co. KG angeordnet und Herr Rechtsanwalt Hans Raab zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestimmt.
Derzeit wird das Unternehmen in Feuchtwangen mit ca. 10 Mitarbeitern fortgeführt. Es werden Interessenten an der Übernahme gesucht.

Mai 2010

Cafe Bar Mocambo, Weißenburg: Insolvenzverfahren eröffnet

Mit Beschluss des Amtsgericht - Insolvenzgericht - Ansbach vom 01.05.2010 wurde das Insolvenzverfahren eröffnet und Herr Rechtsanwalt Ralf-Michael Dörr zum Insolvenzverwalter bestellt. Der Betrieb wird fortgeführt und nach einer Übernahmelösung gesucht. Das beliebte Cafe ist auch mit einem Stand auf dem Altstadtfest vom 16.-18.07.2010 in Weißenburg vertreten.

April 2010

Dorfmetzgerei Winter, Riesbürg: Übernahmelösung gefunden

Die bisher geführten Übernahmeverhandlungen sind endlich mit Erfolg gekrönt. Insolvenzverwalterin Frau Rechtsanwältin Susanne Fichna konnte zum 01.04.2010 die Dorfmetzgerei Winter an einen neuen Eigentümer verkaufen. Das Geschäft bleibt also bestehen.

März 2010

Fertigungstechnik Hutter GmbH, Wettringen: erfolgreiche Übernahme

Nachdem Ende Dezember 2009 das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Firma Fertigungstechnik Hutter GmbH aus Wettringen eröffnet wurde, konnte der Insolvenzverwalter Herr Rechtsanwalt Ralf-Michael Dörr nunmehr dem Betrieb an einen früheren Arbeitnehmer verkaufen. Der Betrieb wird daher mit den zehn weiteren Arbeitnehmern fortgeführt.

Februar 2010

Cafe Bar Mocambo, Weißenburg: vorläufiges Insolvenzverfahren

Mit Beschluss vom 22.02.2010 hat das AG – Insolvenzgericht – Ansbach Herrn RA Ralf-Michael Dörr zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Der gemütliche Treffpunkt direkt neben dem Alten Rathaus in Weißenburg wird derzeit in vollem Umfang weiter betrieben. Es werden geeignete Interessenten für eine Übernahme der Gaststätte gesucht. Daneben wird auch die Durchführung eines Insolvenzplanverfahrens erwogen.

Februar 2010

3wbox GmbH, Nürnberg: Insolvenzverfahren eröffnet

Mit Beschluss des Amtsgerichts – Insolvenzgerichts – Nürnberg vom 01.02.2010 wurde das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Firma 3wBox GmbH eröffnet. Bereits im Rahmen der vorläufigen Insolvenzverwaltung konnten Nachfolgelösungen für zwei Unternehmensteile vertraglich fixiert und ein Teil der Arbeitsplätze gerettet werden.

Februar 2010

Autohaus Dürrbeck GmbH, Forchheim: Insolvenzverfahren eröffnet

Das Insolvenzverfahren über die Autohaus Dürrbeck GmbH wurde am 01.02.2010 eröffnet und Herr Rechtsanwalt Robert Wartenberg als Insolvenzverwalter bestellt. Wie schon seit der Anordnung der vorläufigen Insolvenzverwaltung am 02.12.2009 wird der Betrieb auch im eröffneten Insolvenzverfahren durch den Insolvenzverwalter fortgeführt und in vollem Umfang aufrechterhalten. Entsprechend wurden seit Insolvenzeröffnung alle Mitarbeiter weiter beschäftigt. Die Suche nach einem potentiellen Übernehmer läuft derzeit weiter.

Februar 2010

Hüttlinger & Martin GbR, Ansbach: Insolvenzverfahren eröffnet

Das Insolvenzverfahren über die Hüttlinger & Martin GbR wurde am 01.02.2010 eröffnet und Frau Rechtsanwältin Susanne Fichna als Insolvenzverwalterin bestellt. Seit Anordnung der vorläufigen Insolvenzverwaltung konnte für 3 der 5 Filialen in Mittelfranken Übernehmer gefunden werden. Die Filiale in Büchenbach wird derzeit mit 3 Arbeitnehmern fortgeführt, Übernahmeverhandlungen laufen. Lediglich die Filiale in Baden-Württemberg konnte leider nicht fortgeführt werden.

Dezember 2009

Dorfmetzgerei Winter, Riesbürg: Insolvenzverfahren eröffnet

Mit Beschluss des Amtsgericht - Insolvenzgericht - Aalen vom 31.12.2009 wurde das Insolvenzverfahren über die Dorfmetzgerei Winter eröffnet. Derzeit kann der Betrieb fortgeführt werden, Übernahmeverhandlungen laufen.

Dezember 2009

Fertigungstechnik Hutter GmbH, Wettringen: Insolvenzverfahren eröffnet

Mit Beschluss des AG - Insolvenzgericht - Ansbach vom 30.12.2009 wurde über das Vermögen der Firma Fertigungstechnik Hutter GmbH aus Wettringen das Insolvenzverfahren eröffnet und Herr Rechtsanwalt Ralf-Michael Dörr zum Insolvenzverwalter bestellt. Der Betrieb wird auch im eröffneten Verfahren fortgeführt. Es werden Interessenten zur Übernahme des Betriebs gesucht.

Dezember 2009

Autohaus Dürrbeck GmbH, Forchheim: vorläufiges Insolvenzverfahren

Mit Beschluss des AG - Insolvenzgericht - Bamberg wurde Herr Rechtsanwalt Robert Wartenberg zum vorläufigen Insolvenzverwalter der Firma Autohaus Dürrbeck GmbH bestellt. Der Geschäftsbetrieb des Autohauses mit derzeit 10 Arbeitnehmern wird aufrecht erhalten. Es wird intensiv nach Investoren gesucht.

02. Dezember 2009

Sorge um Beschäftigte: Neues Qualitätsmanagement in Insolvenzverwaltung (Artikel aus den Fürther Nachrichten)

Firmenpleiten sind an der Tagesordnung und in deren Schatten machen Insolvenzverwalter – wie bei Quelle – meist unrühmliche Schlagzeilen. Damit die Schadensregulierung nicht ins Chaos mündet, hat der Verband der Insolvenzverwalter als Reaktion auf die andauernde Qualitätsdiskussion seinen Mitgliedern ein Qualitätsmanagement verordnet. Die Fürther Kanzlei Raab & Kollegen hat dies als erstes Unternehmen in der Region erfolgreich eingeführt.

FÜRTH - Was einen guten Insolvenzverwalter ausmacht? Für Hans Raab ist es in erster Linie der Erhalt von Arbeitsplätzen. Zwar nennt die Insolvenzverordnung primär das Befriedigen der Gläubiger, doch eine Betriebsfortführung hält Raab für allemal besser, als das Zerschlagen – auch wenn sie wirtschaftliche Risiken birgt und die Banken revoltieren.

Zumindest teilweise gelungen ist es dem Emskirchener 2003 bei der Pleite des Fürther Deko-Unternehmens Barthelmeß. Heute noch schwärmt Wirtschaftsreferent Horst Müller in höchsten Tönen von Raabs Bemühungen. Welten hätten diese damals von der Arbeit einer Düsseldorfer Kanzlei im Fall der damaligen Plettac-Pleite getrennt. Übereinstimmend mit Raab sieht Müller an diesem Beispiel die Wichtigkeit der Präsenz des Insolvenzverwalters vor Ort bestätigt.

Auch Quelle-Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg, dem Müller schlechten Stil im Umgang mit den Beschäftigten vorwirft, hat sich in den Augen des Wirtschaftsreferenten für den Standort nicht interessiert. Sein Kardinalfehler sei es gewesen, den Konzern nicht aufgeteilt zu haben. Denn einzelne Bereiche hätte man nach Müllers Ansicht durchaus retten können. Im Quelle - Insolvenzverfahren sieht der Referent dabei nur die Spitze eines Eisbergs. Um Trittbrettfahrern vorzubauen, macht sich Müller für strengere Maßstäbe wie in Österreich stark. Dort bekommen Insolvenzverwalter beim Erhalt von Arbeitsplätzen höhere Vergütungen.

Für Raab, der einräumt, bei schwierigen Insolvenzen schon oft schlaflose Nächte gehabt zu haben, ist die Arbeit vor Ort eine Selbstverständlichkeit. Den Anlass zum Aufbau seiner Fürther Kanzlei hat 2002 die Übernahme der Insolvenzverwaltung bei Möbel Krügel gegeben. Nicht ein neues Insolvenzrecht, wie es derzeit von vielen Seiten gefordert wird, hält Raab angesichts des Dilemmas von Quelle für geboten, sondern das Einsetzen von ortsnahen Verwaltern, die mit den Problemen vertraut sind, kurze Wege zu den Behörden haben und deshalb schneller und sachgerechter agieren können als ortsferne Institutionen.

Im Falle eines Scheiterns aller Bemühungen um die Fortführung von Pleite-Unternehmen sei es nicht mit der Gründung einer Auffanggesellschaft getan. Vielmehr müsse sich der Insolvenzverwalter in Zusammenarbeit mit der Arbeitsagentur auch um die Vermittlung der Entlassenen in neue Arbeitsverhältnisse kümmern.

Dass in der aktuellen Wirtschaftskrise das Schlimmste bereits überwunden ist, glaubt Raab nicht. Er befürchtet vielmehr, dass gerade in der Aufschwungphase viele mittelständische Unternehmen in ernste Schwierigkeiten kommen . Den Grund macht Raab in der dünnen Eigenkapitaldecke aus. Geld, das für Investitionen zur Weiterentwicklung gerade dann dringend benötigt wird. Daneben sieht der Insolvenzverwalter verbreitete Defizite mittelständischer Unternehmen im Bereich der Liquiditätsplanung und des Controllings.

Zur Zertifizierung müssen Insolvenzverwalter optimierte Arbeitsabläufe nachweisen, die für gleichbleibende Qualitätsstandards sorgen. Das neue System ermöglicht es unabhängigen Sachverständigen, die Qualität von Insolvenzverwaltungen anhand objektiver Kriterien zu überprüfen. Dabei spielen neben Fachwissen auch unternehmerische Fähigkeiten und Erfahrung in der Sanierung von Unternehmen und in der Rettung von Arbeitsplätzen eine Rolle. Die Kriterien wurden in einem speziellen Regelwerk mit der Bezeichnung InsO 9001 aufgelistet.
VOLKER DITTMAR

02.12.2009 Fürther Nachrichten

November 2009

Hüttlinger & Martin GbR, Ansbach: vorläufiges Insolvenzverfahren

Mit Beschluss des AG – Insolvenzgericht – Ansbach vom 17.11.2009 wurde Frau Rechtsanwältin Susanne Fichna zu vorläufigen Insolvenzverwalterin bestellt. Alle der 5 Friseursalons in Mittelfranken und Baden-Württemberg können fortgeführt werden. Zur Sicherung der Arbeitsplätze der ca. 20 Arbeitnehmer wird derzeit nach Sanierungsmöglichkeiten und Investoren gesucht.

November 2009

Fertigungstechnik Hutter GmbH, Wettringen: vorläufiges Insolvenzverfahren

Mit Beschluss des AG - Insolvenzgericht - Ansbach vom 28.10.2009 wurde Herr Rechtsanwalt Ralf-Michael Dörr zum vorläufigen Insolvenzverwalter der Firma Fertigungstechnik Hutter GmbH bestellt. Das Unternehmen mit ca. 30 Mitarbeitern kann derzeit fortgeführt werden. Zur Erhaltung dieser Arbeitsplätze und des Betriebes werden Übernahmeinteressenten gesucht.