Bekanntmachungen in ausgewählten Insolvenzverfahren

Auf dieser Seite finden Sie Mitteilungen und Neuigkeiten zu ausgewählten Insolvenzverfahren.

Für die Insolvenzverfahren der GFE Group, welche von uns verwaltet werden, haben wir eine eigene Seite eingerichtet, auf welchen wir laufend aktualisierte Informationen für Sie bereitstellen.

 

Mai 2012

Geuder GmbH, Seukendorf: Insolvenzverfahren eröffnet

Am 01.05.2012 wurde mit Beschluss des Amtsgerichts - Insolvenzgerichts - Fürth das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Firma Geuder GmbH aus Seukendorf eröffnet. Herr Rechtsanwalt und Fachanwalt für Insolvenzrecht Hans Raab wurde zum Insolvenzverwalter bestellt.

Die Firma geriet aufgrund der Insolvenz der Müllerbrot GmbH in finanzielle Schieflage. Bereits in der vorläufigen Insolvenz wurde der Geschäftsbetrieb aufrecht erhalten.

Mit Insolvenzeröffnung wurde nun eine Nachfolgelösung mit der Tochter der ehemaligen Geschäftsführerin getroffen. Sie führt den Betrieb in vollem Umfang fort.

 

April 2012

Zwicker Systems GmbH, Nürnberg: vorläufiges Insolvenzverfahren

Mit Beschluss des Amtsgerichts - Insolvenzgerichts - Nürnberg vom 17.04.2012 wurde über das Vermögen der Zwicker Systems GmbH in Nürnberg die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet. Herr Rechtsanwalt und Fachanwalt für Insolvenzrecht Hans Raab wurde zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Der operative Geschäftsbetrieb des Unternehmens bleibt von der Insolvenzantragstellung zunächst unberührt und wird in vollem Umfang aufrecht erhalten. Die Bearbeitung der laufenden Projekte im In- und Ausland sowie der Kunden-Support sind derzeit weiterhin sichergestellt.

Das Unternehmen verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet der Softwareentwicklung für die Optimierung und Automatisierung von Fertigungsprozessen im Werkzeug- und Formenbau. In seinem Marktsegment nimmt das Unternehmen weltweit eine bedeutende Stellung ein.

Parallel zur Fortführung des Geschäftbetriebes laufen daher intensive Gespräche über die Realisierung einer Nachfolgelösung mit mehreren deutschen und ausländischen Interessenten.

 

März 2012

Metzgerei Weiss GmbH, Kulmbach: vorläufiges Insolvenzverfahren

Mit Beschluss des Amtsgerichts - Insolvenzgerichts - Bayreuth vom 12.03.2012 wurde nach Antrag der Kulmbacher Bank eG Raiffeisen-Volksbank über das Vermögen der Firma Metzgerei Weiss GmbH das vorläufige Insolvenzverfahren angeordnet.

Herr Rechtsanwalt und Fachanwalt für Insolvenzrecht Robert Wartenberg wurde zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Mit weiterem Beschluss vom 29.03.2012 wurde der Insolvenzschuldnerin ein allgemeines Verfügungsverbot auferlegt und dem vorläufigen Insolvenzverwalter gestattet, sich den unmittelbaren Besitz insbesondere an den Betriebsräumen zu verschaffen.

 

20.01.2012 Insolvenzverfahren der Metzgerei Espig, Ebelsbach:

Zeitungsartikel des Haßfurter Tagblatt vom 20.01.2012

20.01.2012 Insolvenzverfahren der Metzgerei Espig, Ebelsbach:

Nachrichtenmeldung des Radio Bamberg vom 20.01.2012

Januar 2012

PRESSEMITTEILUNG IM VORLÄUFIGEN INSOLVENZVERFAHREN ÜBER DAS VERMÖGEN DER GROßMETZGEREI ESPIG, EBELSBACH: Metzgerei Espig soll fortgeführt werden

Ebelsbach, 19. Januar 2012: Der Geschäftsbetrieb der fränkischen Großmetzgerei Espig mit Sitz im unterfränkischen Ebelsbach geht nach der Insolvenzanmeldung in vollen Umfang weiter. Der vorläufige Insolvenzverwalter Robert Wartenberg von der Bamberger Kanzlei Raab & Kollegen will das Unternehmen fortführen und prüft derzeit die Sanierungsaussichten.
 
„Auf den Geschäftsbetrieb hat die Insolvenzanmeldung zunächst keinerlei Auswirkungen“, betonte der vorläufige Insolvenzverwalter Wartenberg. „Alle Verkaufsstellen bleiben geöffnet, die Mitarbeiter werden selbstverständlich bezahlt.“ Wartenberg hat für die rund 100 Mitarbeiter bei der Bundesagentur für Arbeit die Vorfinanzierung der rückständigen Dezembergehälter in die Wege geleitet. Diese sollen nun kurzfristig ausgezahlt werden. Die Löhne und Gehälter der Mitarbeiter sind bis Ende Februar über das Insolvenzausfallgeld gesichert.

Wartenberg hat sich bereits gestern Abend ins Unternehmen begeben und auf einer Mitarbeiterversammlung die Belegschaft informiert. In den nächsten Tagen wird er sich einen Überblick über die Unternehmensfinanzen verschaffen und die Sanierungschancen prüfen. „Wichtig ist jetzt, den Geschäftsbetrieb fortzuführen und schnell zu stabilisieren“, so Wartenberg. „Das Insolvenzgeld verschafft uns einige Wochen Luft, um in Ruhe die Situation zu beurteilen und einen Sanierungsplan zu entwerfen.“

Die Metzgerei Espig mit Stammsitz in Ebelsbach betreibt insgesamt 16 Metzgereifachgeschäfte in Ober-, Mittel- und Unterfranken, u.a. in diversen REWE-Supermärkten. Weiterhin bietet Espig Catering- und Partyservice-Diensteistungen an und beliefert soziale Einrichtungen. Das Unternehmen erwirtschaftet einen Jahresumsatz von rund 4,4 Mio. Euro und hatte durch einen kurzfristigen Liquiditätsengpass am 18. Januar Insolvenz anmelden müssen.

 

Dezember 2011

PRESSEMITTEILUNG IM VORLÄUFIGEN INSOLVENZVERFAHREN ÜBER DAS VERMÖGEN DES HERRN HELMUT EITEL, DIETERSHEIM: Online-Händler Eitel wird fortgeführt

Dietersheim, 1. Dezember 2011: Der Geschäftsbetrieb des Online-Versandhändlers „Eitel Online Discount“ mit Sitz im mittelfränkischen Dietersheim läuft nach der Insolvenzanmeldung in vollem Umfang weiter. Der vorläufige Insolvenzverwalter Ralf-Michael Dörr von der Ansbacher Kanzlei Raab & Kollegen prüft derzeit die Sanierungsaussichten für das Unternehmen.
 
„Die Insolvenzanmeldung hat zunächst keinen Einfluss auf den laufenden Geschäftsbetrieb“, betonte der vorläufige Insolvenzverwalter Dörr. „Es wird alles getan, um bestehende Aufträge und Neubestellungen wie gewohnt bearbeiten und ausliefern zu können.“ Dörr hat bereits bei der Bundesagentur für Arbeit die Vorfinanzierung der rückständigen Novembergehälter in die Wege geleitet. Diese sollen nun kurzfristig ausgezahlt werden. In einer Mitarbeiterversammlung wurde heute die Belegschaft über die Situation informiert. Die Mitarbeiter stehen weiter zu ihrem Unternehmen.

Der vorläufige Insolvenzverwalter verschafft sich derzeit einen Überblick über die wirtschaftliche Lage im Unternehmen, um die Sanierungschancen zu beurteilen. Gleichzeitig hat er bereits Gespräche mit Lieferanten und Banken aufgenommen, damit die weitere Versorgung mit Ware und Liquidität gewährleistet ist. „Unser Fokus in den nächsten Tagen und Wochen liegt ganz klar darauf, den Geschäftsbetrieb aufrecht zu erhalten und zu stabilisieren“, so Dörr. „Dabei hilft uns, dass wir momentan einen guten Auftragsbestand haben, der uns für die nächsten Wochen eine Grundauslastung sichert.“

Die Firma Eitel betreibt einen Online-Versandhandel mit Non-Food Artikeln wie etwa Haushaltsgeräten, Werkzeug, Unterhaltungselektronik und diversen Restposten. Das Unternehmen, das seit 33 Jahren als Einzelhändler in Dietersheim ansässig ist, beschäftigt 20 Mitarbeiter und erwirtschaftete im laufenden Jahr einen Umsatz von rund 2 Mio. Euro. Eitel war in Liquiditätsschwierigkeiten geraten, nachdem in den vergangenen Jahren Waren im Wert von über 1 Mio. Euro verschwunden sind. Nachdem Banken und Lieferanten als Reaktion auf die Umsatzrückgänge ihre Zahlungsbedingungen stark verschärft hatten, hatte das Unternehmen Insolvenz angemeldet.

Der ebenfalls auf dem Eitel-Gelände ansässige Lebensmittelmarkt „E-Kauf“ ist als rechtlich separate Gesellschaft nicht von der Insolvenz betroffen.

 

November 2011

Helmut Eitel, Dietersheim: vorläufiges Insolvenzverfahren

Mit Beschluss des Amtsgerichts - Insolvenzgerichts - Fürth vom 28.11.2011 wurde über das Vermögen des Herrn Helmut Eitel, Inhalber der Firma Eitel Online Discount, das vorläufige Insolvenzverfahren angeordnet.

Herr Rechtsanwalt und Fachanwalt für Insolvenzrecht Ralf-Michael Dörr wurde zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Derzeit wird sowohl der Einzelhandel in Dietersheim als auch der Online-Handel mit insgesamt 20 Arbeitnehmern fortgeführt.

 

September 2011

PRESSEMITTEILUNG IM INSOLVENZVERFAHREN ÜBER DAS VERMÖGEN DER DAMAR & HAGEN GMBH, ERLANGEN: Die lange Ungewissheit ist vorbei - Insolvenzverwalter sichert Zukunft des Erlanger Traditionsbetriebes Damar und Hagen


Für die 43 Beschäftigten des Erlanger Traditionsunternehmens Damar & Hagen GmbH geht die Zeit der Ungewissheit über die Zukunft Ihres insolventen Arbeitgebers zu Ende.

Am 05.09.2011 hat das Nachfolgeunternehmen Damar & Hagen Systemverbindungen GmbH den Geschäftsbetrieb der insolventen Vorgängerin einschließlich der beschäftigten Mitarbeiter im Wege der übertragenden Sanierung von Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Hans Raab aus der Kanzlei Raab & Kollegen Rechtsanwälte übernommen. Das neue Unternehmen ist eine Auffanggesellschaft, die vom bisherigen Betriebsleiter, Herrn Reichardt gegründet wurde, um die Zukunft des Erlanger Mittelstandsbetriebes zu sichern.

Bei der Damar & Hagen GmbH handelt es sich um einen alteingesessenen Betrieb, der aus einer bereits im Jahr 1922 von Herrn Georg Hagen gegründeten Einzelfirma hervorging. Der Gründer schied jedoch alsbald wieder aus und der Betrieb wurde vom weiteren Namensgeber, Herrn Damar, übernommen. Damals waren etwa 10 Mitarbeiter beschäftigt und man stellte Hochfrequenzbestrahlungsgeräte für den medizinischen Bedarf her. Bereits Mitte der 30er Jahre ging man dazu über, Steckverbindungen im Niederfrequenzbereich anzufertigen. Ab dem Zweiten Weltkrieg kam die Herstellung von Telefonstöpsel zum Einsatz in Vermittlungsstellen hinzu. Nach dem Krieg, etwa ab 1946, wurden zusätzlich Hochfrequenzsteckverbindungen produziert. Da es sich um reine Handarbeit handelte, wurden in den 50er Jahren über 100 Mitarbeiter beschäftigt.

Im Februar dieses Jahres hatte der Geschäftsführer der Damar & Hagen GmbH wegen Zahlungsunfähigkeit Insolvenzantrag stellen müssen. Durch die Fortführung des Betriebes in der Insolvenz ist es dem Insolvenzverwalter aber gelungen, Kunden und Mitarbeiter zu halten und damit die Voraussetzungen zur Übernahme durch die Auffanggesellschaft zu schaffen.

Rechtsanwalt Hans Raab und weitere Mitarbeiter der Kanzlei dankten dem Übernehmer für seinen mutigen Schritt und überbrachten anlässlich der Unterzeichnung der Übernahmeverträge durch Herrn Reichardt die besten Wünsche für die weitere Zukunft.

 

August 2011

GFE Energy AG, Nürnberg: Insolvenzverfahren eröffnet

Mit Beschluss des Amtsgerichts - Insolvenzversichts - Nürnberg vom 16.08.2011 wurde das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Firma GFE Energy AG eröffnet und Herr Rechtsanwalt Jochen König zum Insolvenzverwalter bestellt.

Weitere Informationen über dieses Verfahren erhalten Sie hier.

 

März 2011

PRESSEMITTEILUNG IM VORLÄUFIGEN INSOLVENZVERFAHREN ÜBER DAS VERMÖGEN DER DAMAR & HAGEN GMBH, ERLANGEN: vorläufige Insolvenzverwaltung

Am 24.02.2011 sah sich die Geschäftsführung der Damar & Hagen GmbH in Erlangen gezwungen, aufgrund drohender Zahlungsunfähigkeit beim Amtsgericht Fürth den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Gesellschaft zu stellen. Das Amtsgericht - Insolvenzgericht - Fürth hat mit Beschluss vom 25.02.2011 Herrn Rechtsanwalt Hans Raab, Partner der auf Insolvenzrecht spezialisierten Kanzlei Raab & Kollegen, zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Die Firma Damar & Hagen GmbH beschäftigt derzeit insgesamt 43 Arbeitnehmer.

Noch am Tag der Anordnung der vorläufigen Insolvenzverwaltung fanden von Seiten des Teams des Insolvenzverwalters Gespräche mit der Geschäftsleitung, Kreditinstituten, der Agentur für Arbeit statt, um sicherzustellen, dass der Betrieb in vollem Umfang aufrecht erhalten werden kann.

Die Mitarbeiter des Unternehmens wurden am 02.03.2011 durch den vorläufigen Insolvenzverwalter im Rahmen einer Betriebsversammlung über die Insolvenzantragsstellung und die derzeitige Situation unterrichtet.

Im Rahmen dieser Versammlung konnte der vorläufige Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Raab die Belegschaft darüber informieren, dass der Geschäftsbetrieb uneingeschränkt aufrecht erhalten werden kann und die Lohn- und Gehaltsforderungen über das Insolvenzausfallgeld gesichert sind.

Im Rahmen der beantragten und bewilligten Insolvenzgeldvorfinanzierung wurde eine umgehende Auszahlung der Löhne und Gehälter sichergestellt.

Der vorläufige Insolvenzverwalter ist derzeit mit allem Nachdruck darum bemüht eine Sanierungslösung zu erarbeiten und so zu gewährleisten, dass der schuldnerische Betrieb und die Arbeitsplätze erhalten werden können.

 

März 2011

PRESSEMITTEILUNG IM INSOLVENZVERFAHREN ÜBER DAS VERMÖGEN DER WOLF & CO. GMBH SYSTEMSCHALUNGEN, HOFHEIM I. UFR.: Betrieb der Wolf & Co. GmbH Systemschalungen gerettet / Arbeitsplätze bleiben erhalten

Nachdem mit Beschluss des Amtsgericht - Insolvenzgericht - Bamberg vom 01.12.2010 das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Wolf & Co. GmbH Systemschalungen eröffnet und Herrn Rechtsanwalt Robert Wartenberg zum Insolvenzverwalter bestellt worden ist, ist es dem Insolvenzverwalter nunmehr gelungen, den Betrieb nach der erfolgreichen Fortführung im Rahmen des eröffneten Insolvenzverfahrens auf einen Interessenten zu übertragen und so den Fortbestand des Unternehmens zu sichern.

Mit Wirkung zum 01.03.2011 wurde der Geschäftsbetrieb der Wolf & Co. GmbH Systemschalungen auf die BETA Maschinenbau GmbH & Co. KG aus Heringen übertragen.

Damit haben die nachdrücklichen und intensiven Bemühungen des Insolvenzverwalters und des auf dessen Seite involvierten Teams schließlich dazu geführt, dass eine Sanierungslösung realisiert werden konnte und im Zuge dessen alle Arbeitsplätze erhalten bleiben.

Die Fa. BETA Maschinenbau GmbH & Co. KG bietet als mittelständischer Maschinenbauer maßgeschneiderte Lösungen in den Geschäftszweigen Betonwerkausrüstung und Lastaufnahmemitteln an und konstruiert und fertigt bereits bislang komplexe Schalungen und Formen aus Stahl zur Herstellung hochpräziser Betonteile.

Die Mitarbeiter des Unternehmens wurden durch den Insolvenzverwalter der auf Insolvenzrecht spezialisierten Kanzlei Raab & Kollegen im Rahmen einer Betriebsversammlung über die gefundene Lösung informiert.

 

März 2011

GFE - Gesellschaft zur Förderung erneuerbarer Energien mbH, Nürnberg: Insolvenzverfahren eröffnet

Mit Beschluss des Amtsgerichts - Insolvenzgerichts - Nürnberg vom 01.03.2011 wurde das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Firma GFE - Gesellschaft zur Förderung erneuerbarer Energien mbH eröffnet und Herr Rechstanwalt Hans Raab zum Insolvenzverwalter bestellt.

Weitere Informationen über dieses Verfahren erhalten Sie hier.

 

Februar 2011

GFE Production GmbH, Nürnberg: vorläufiges Insolvenzverfahren

Mit Beschluss des Amtsgerichts - Insolvenzgericht - Nürnberg vom 17.02.2011 wurde die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet.

Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Herr Rechtsanwalt Jochen König bestellt. Dieser ist Fachanwalt für Insolvenzrecht und seit mehreren Jahren als Insolvenzverwalter und Treuhänder in diversen Verfahren tätig.

Weitere Informationen zu diesem Verfahren erhalten Sie hier.

  

Januar 2011

PRESSEMITTEILUNG IM VORLÄUFIGEN INSOLVENZVERFAHREN ÜBER DAS VERMÖGEN DER TESET-INT. GMBH, RECKENDORF:

Am 17.01.2011 sah sich die Geschäftsführung der TeseT-int. GmbH aus Reckendorf gezwungen, beim Amtsgericht Bamberg den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Gesellschaft zu stellen. Das Amtsgericht - Insolvenzgericht - Bamberg hat mit Beschluss vom 19.01.2011 Herrn Rechtsanwalt Robert Wartenberg, Partner der auf Insolvenzrecht spezialisierten Kanzlei Raab & Kollegen, zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Die im Jahr 2004 gegründete TeseT-int. GmbH, die sich überwiegend der Entwicklung und Produktion von Lehrgeräten, Lehrsystemen und Fachraumeinrichtungen für die Aus- und Weiterbildung in Naturwissenschaften und Technik verschrieben hat, beschäftigt derzeit insgesamt 8 Arbeitnehmer und vertreibt ihre Produkte hauptsächlich an Berufs- und Fachhochschulen, Handwerkskammern und Insustrie- und Handwerksausbildungsstätten.

Bereits unmittelbar nach Anordnung der vorläufigen Insolvenzverwaltung fanden von Seiten des Teams des Insolvenzverwalters Gespräche mit der Geschäftsleitung, Kreditinstituten, der Agentur für Arbeit und den Lieferanten statt um sicherzustellen, dass der Betrieb in vollem Umfang aufrecht erhalten werden kann.

Die Mitarbeiter der TeseT-int. GmbH wurden durch den vorläufigen Insolvenzverwalter im Rahmen einer ersten Mitarbeiterbesprechung bereits über die Insolvenzantragstellung und die derzeitige Situation unterrichtet. Im Rahmen dieser Versammlung konnte der vorläufige Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Wartenberg die Belegschaft darüber informieren, dass der Geschäftsbetrieb uneingeschränkt aufrecht erhalten werden kann und die offenen Lohn- und Gehaltsforderungen über das Insolvenzausfallgeld gesichert sind. Im Rahmen der beantragten Insolvenzgeldvorfinanzierung soll eine umgehende Auszahlung der Löhne und Gehälter sicher gestellt werden.

Der vorläufige Insolvenzverwalter ist derzeit mit allem Nachdruck darum bemüht, eine Sanierungslösung zu erarbeiten und so zu gewährleisten, dass der schuldnerische Betrieb und die Arbeitsplätze erhalten werden können.

 

Januar 2011

GFE - Gesellschaft zur Förderung erneuerbarer Energien mbH, Nürnberg: vorläufiges Insolvenzverfahren

Mit Beschluss des Amtsgerichts - Insolvenzgericht - Nürnberg vom 30.12.2010 wurde die vorläufige Insolvenzverwaltung über das Vermögen der GFE - Gesellschaft zur Förderung erneuerbarer Energien mbH angeordnet und Herr Rechtsanwalt Hans Raab zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Es wurden bereits erste Gespräche im Unternehmen geführt. Ferner steht das Team um den Insolvenzverwalter Hans Raab in Kontakt mit der Staatsanwaltschaft Nürnberg - Fürth und der Kriminalpolizei Nürnberg, die sämtliche Geschäftsunterlagen beschlagnahmt hat. Bedingt durch die Beschlagnahme wird noch einige Zeit benötigt, um einen detaillierten Überblick über die rechtlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse des Unternehmens zu erhalten.

Bis zum Abschluss der Ermittlungen kann der Insolvenzverwalter daher zunächst keine weiteren Auskünfte erteilen. Es wird jedoch beabsichtigt, zu gegebener Zeit eine Presseerklärung abzugeben.

Weitere Informationen über dieses Verfahren erhalten Sie hier.

  

Januar 2011

Max-Bewegungsforum, Inh. Stephan Warmuth, Bamberg: Geschäftsbetrieb eingestellt

Am 28.09.2010 sah sich Herr Stephan Warmuth, Inhaber des Max- Bewegungsforum, Fitnessstudio in Bamberg, gezwungen, beim Amtsgericht Bamberg den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über sein Vermögen zu stellen.

Mit Beschluss vom 04.10.2010 hat das Amtsgericht - Insolvenzgericht - Bamberg die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet und Herrn Rechstanwalt Robert Wartenberg zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Mit Beschluss des Amtsgericht - Insolvenzgericht - Bamberg vom 01.12.2010 wurde nunmehr das Insolvenzverfahren eröffnet und Herr Rechtsanwalt Robert Wartenberg zum insolvenzverwalter bestellt.

Nachdem es dem Insolvenzverwalter gelungen ist, den Geschäftsbetrieb des Fitnessstudios seit der Anordnung der vorläufigen Insolvenzverwaltung aufrecht zu erhalten, musste der Insolvenzverwalter trotz der engagierten und nachhaltigen Bemühungen um eine Fortführungslösung nunmehr dem Personal sowie den Mitgliedern des Fitnessstudios mitteilen, dass der Geschäftsbetrieb zum 31.12.2010 eingestellt werden muss.

Dies vor dem Hintergrund der Tatsache, dass der Vermieter der Räumlichkeiten nicht zu einer weiteren Vermietung an einen der vorhandenen Übernahmeinteressenten bereit war.

 

Januar 2011

Gasthaus Hammer, Inh. Werner Hammer: Fortführungslösung gesucht

Am 11.10.2010 sah sch Herr Werner Hammer, Betreiber des Gasthauses Hammer in Neuselingsbach gezwungen, beim Amtsgericht Fürth den ANtrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über sein Vermögen zu stellen.

Mit Beschluss vom 25.10.2010 hat das AMtsgericht - Insolvenzgericht - Fürth die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet und Herrn Rechtsanwalt Robert Wartenberg zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Mit Beschluss des Amtsgerichts - Insolvenzgericht - Fürth vom 01.12.2010 wurde nunmehr das Insolvenzverfahren eröffnet und Herr Rechtsanwalt Robert Wartenberg zum Insolvenzverwalter bestellt.

Seit der Anordnung der vorläufigen Insolvenzverwaltung konnte der Gaststättenbetrieb aufrecht erhalten werden. Es wird nach einer Fortführungslösung gesucht.

 

Januar 2011

PRESSEMITTEILUNG IM INSOLVENZVERFAHREN DER FIRMA WOLF & CO GMBH SYSTEMSCHALUNGEN, HOFHEIM I. UFR.: Nachfolgelösung gesucht

Mit Beschluss des Amtsgericht - Insolvenzgericht - Bamberg vom 01.12.2010 wurde nun das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Wohf & Co. GmbH Systemschalungen eröffnet und Herr Rechtsanwalt Robert Wartenberg zum Insolvenzverwalter bestellt.

Bereits am 22.10.2010 sah sich die Geschäftsführung der Wolf & Co. GmbH Systemschalungen aus Hofheim i. Ufr. gezwungen, beim Amtsgericht Bamberg den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Gesellschaft zu stellen. Mit Beschluss vom 25.10.2010 des Gerichts wurde daher Herr Rechtsanwalt Robert Wartenberg, Partner der auf Insolvenzrecht spezialisierten Kanzlei Raab & Kollegen, zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Unmittelbar infolge der Insolvenzantragstellung und im weiteren Verlauf des Verafhrens fanden von Seiten des Teams des Insolvenzverwalters Gespräche mit der Geschäftsleitung, Kreditinstituten, der Agentur für Arbeit und den Lieferanten statt um sicherzustellen, dass der Betrieb in vollem Umfang aufrecht erhalten werden kann.

Die Firma Wolf & Co. GmbH Systemschalungen beschäftigt derzeit insgesamt 28 Arbeitnehmer. Die Mitarbeiter des Unternehmens wurden bereits im Rahmen der vorläufigen Insolvenzverwaltung in zwei Betriebsversammlungen über die Insolvenzantragstellung und die Situation unterrichtet.

Im Rahmen dieser Versammlungen konnte der Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Wartenberg die Belegschaft darüber informieren, dass der Geschäftsbetrieb derzeit uneingeschränkt aufrecht erhalten werden kann und die offenen Lohn- und Gehaltsforderungen über das Insolvenzausfallgeld gesichert sind.

Im Rahmeb der beantragten und bewilligten Insolvenzgeldvorfinanzierung wurde eine umgehende Auszahlung der Löhne und Gehälter sichergestellt.

Der Insolvenzverwalter ist derzeit mit allem Nachdruck darum bemüht, eine Sanierungslösung zu erarbeiten und so zu gewährleisten, dass der schuldnerische Betrieb und die Arbeitsplätze erhalten werden können.

 

Dezember 2010

PRESSEMITTEILUNG IM INSOLVENZVERFAHREN DER FIRMA BÄCKEREI MAIER GMBH & CO KG, HESSDORF:

 

Trotz der Anordnung der vorläufigen Insolvenzverwaltung im August 2010 und der sodann erfolgten Eröffnung des Insolvenzverfahrens mit Beschluss des Amtsgerichts – Insolvenzgericht – Fürth vom 01.10.2010 ist es dem Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Robert Wartenberg, Partner der auf Insolvenzrecht spezialisierten Kanzlei Raab & Kollegen, gelungen, den Geschäftsbetrieb der Insolvenzschuldnerin in vollem Umfang aufrecht zu erhalten.

 

Während der Fortführungsphase wurde von Seiten des Teams des Insolvenzverwalters unter Hochdruck verschiedene Fortführungslösungen erarbeitet und mit mehreren Interessenten eine Vielzahl von Gesprächen geführt, um den Erhalt des schuldnerischen Betriebs und der vorhandenen Arbeitsplätze zu ermöglichen.

 

Im Zuge der Anstrengungen ist es Rechtsanwalt Robert Wartenberg als Insolvenzverwalter gelungen, sämtliche 14 Filialen der Bäckerei Maier im Raum Erlangen, Höchstadt und Forchheim mit Ablauf des 31.12.2010 an die Fa. Fürther Backstube zu übertragen.

 

Die Filialen der Insolvenzschuldnerin werden von der Erwerberin ab 01.01.2011 unter der Firmierung „Der knusperfrische Hexenbäck“ fortgeführt. Durch die Übertragung konnte sichergestellt werden, dass 61 Arbeitsplätze erhalten bleiben.

 

Nicht zuletzt aufgrund des anhaltend starken Verdrängungswettbewerb im Bereich der Backwarenherstellung und der immer weiter zunehmenden Betriebszusammenführungen konnte für den Produktionsbereich kein Übernehmer gefunden werden, so dass die Produktion in Heßdorf mit Ablauf des 31.12.2010 eingestellt wird.

 

Die Mitarbeiter der Bäckerei Maier wurden durch den Insolvenzverwalter im Rahmen von zwei Betriebsversammlungen über die erzielte Lösung informiert.

 

Dezember 2010

PRESSEMITTEILUNG IM INSOLVENZVERFAHREN DER FIRMA FRITZ FETT GMBH, NÜRNBERG: Gute Nachricht für die Mitarbeiter!

 

Erst am 01.12.2010 wurde über das Vermögen der Firma Fritz Fett GmbH das Insolvenzverfahren eröffnet und Herr Rechtsanwalt Otto Heer als Insolvenzverwalter bestimmt. Zur Freude der Mitarbeiter der insolventen Firma konnte der Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Heer schon jetzt bekanntgeben, dass ein Investor gefunden wurde und dieser bereits den Vertrag zur Übernahme ab dem 01.01.2011 unterzeichnet hat.

 

Der 1911 als Schlosserei / Schmiede gegründete metallverarbeitende Betrieb ist seitdem über mehrere Generationen in Familienbesitz und hat sich im Bereich der Metallverarbeitung und Pulverbeschichtung von Oberflächen etabliert. Der Investor Fett Technologies GmbH übernimmt die 50 Mitarbeiter der Firma. So konnten alle Arbeitsplätze gerettet werden.

 

Der Vorgang stellt sicherlich einen glücklichen Abschluss noch vor den Feiertagen dar, so dass die Mitarbeiter mit ihren Familien ein fröhliches Fest und einen sorgenfreien Jahreswechsel genießen können.

Dezember 2010

Wolf & Co. GmbH Systemschalungen, Hofheim i. Ufr.: Insolvenzverfahren eröffnet

Zum 01.12.2010 wurde über das Vermögen der Firma Wolf & Co. GmbH Systemschalungen in Hofheim das Insolvenzverfahren durch Beschluss des Amtsgerichts - Insolvenzgericht - Bamberg eröffnet. Zum Insolvenzverwalter wurde Herr Rechtsanwalt Robert Wartenberg bestellt.

12. November 2010: Online-Artikel der Fürther Nachrichten

FIRMA DOBLER IST GERETTET: Neuanfang nach Konkurs Sparkasse macht Weg frei - 12.11. 19:00 Uhr

FÜRTH - Die 54 Beschäftigten der Fürther Maschinenbaufirma Dobler in der Humbserstraße können aufatmen. Das im Zuge der Krise in wirtschaftliche Schwierigkeiten geratene Unternehmen wird weitergeführt.

Den Weg dazu hatte in der gestrigen Gläubigerversammlung des am 1. Oktober eröffneten Insolvenzverfahrens die Sparkasse Fürth als Hauptgläubiger freigemacht. Bei einer Betriebsversammlung, zu der auch Wirtschaftsreferent Horst Müller gekommen war, informierte Konkursverwalter Hans Raab die Belegschaft über das Ende der Zitterpartie.

Firmenchef Ernst Dobler, der das Unternehmen aus kleinsten Anfängen mit zwei Mitarbeitern in einer Garage zum weltweiten Lieferant von Turbinenteilen für Firmen wie Siemens, Alstom und MAN entwickelt hatte, verkaufte die Firma 2007 an zwei Geschäftsleute aus dem Münchner Raum. Die Wirtschaftsflaute machte auch ihnen zu schaffen. Zweimal wechselte die Geschäftsführung, bis im Juli schließlich Insolvenz angemeldet werden musste.

Weil sich zunächst vorhandene Interessenten an einer Betriebsübernahme wieder zurückzogen, musste den Arbeitnehmern zum 1. Oktober die Kündigung ausgesprochen werden. „Es gab bis kurz vor der Gläubigerversammlung keine Aussicht mehr auf eine Übernahme“, sagt Raab, der schon befürchtete, der Versammlung die Betriebsschließung empfehlen zu müssen.

Doch seine Kontakte zum früheren Inhaber waren schließlich erfolgreich. Es gelang dem Konkursverwalter, Dobler selbst zum Erwerb seines einstigen Unternehmens zu gewinnen. Er wird die Firma mit einer seiner Gesellschaften zum 1. Dezember übernehmen. Bis dahin wird Raab das Unternehmen fortführen. Auch für das Zweigwerk in Görlitz mit 30 Beschäftigten wurde ein neuer Inhaber gefunden. Das glückliche Ende in Fürth ist laut Raab auch der Beharrlichkeit der Mitarbeiter zu verdanken, die trotz schlechter Nachrichten zum Betrieb hielten.

November 2010

PRESSEMITTEILUNG IM INSOLVENZVERFAHREN ÜBER DAS VERMÖGEN DER FIRMA ERNST DOBLER GÖRLITZ GMBH

„Die Firma Dobler ist gerettet.“

Diese freudige Nachricht konnte Herr Ludwig, Mitarbeiter des Insolvenzverwalters, Rechtsanwalt Hans Raab, anlässlich einer Betriebsversammlung am Tag nach der Gläubigerversammlung den Arbeitnehmern der Firma Ernst Dobler Maschinenbau Görlitz GmbH mitteilen.

Die Firma KST mit Sitz in Berlin, hat sich vertraglich verpflichtet, die Firma mit einer seiner Gesellschaften zum 1. Dezember 2010 zu übernehmen und fortzuführen. Zuvor muss lediglich noch eine Einigung mit dem Vermieter getroffen werden. Bis zu diesem Zeitpunkt wird der Insolvenzverwalter mit seinen Mitarbeitern das Unternehmen fortführen.

Für die betroffenen Mitarbeiter ging damit eine Zitterpartie zu Ende. Nachdem es zunächst mit der Anordnung der vorläufigen Insolvenz am 21. Juli 2010 sehr hoffnungsvoll aussah, weil ein möglicher zukünftige Übernehmer bereits vorhanden war, verschlechterte sich jedoch die Situation. Interessenten zogen sich zurück, sodass zum Zeitpunkt der Eröffnung des Insolvenzverfahrens, am 01. Oktober 2010, den Arbeitnehmern die Kündigungen ausgesprochen werden mussten. Es gab auch bis kurz vor der gestrigen Gläubigerversammlung so gut wie keine Aussicht mehr auf eine Übernahme und der Insolvenzverwalter befürchtete, der Gläubigerversammlung die Betriebsschließung empfehlen zu müssen.

Dass dies nicht so gekommen ist und nunmehr ein glückliches Ende gefeiert werden kann, ist „der Beharrlichkeit der Arbeitnehmer, die trotz schlechter Nachrichten zum Betrieb hielten, den Kunden, die auch in der Insolvenz zur Firma gehalten haben, dem Engagement des Übernehmers, der von der Zukunft der Firma überzeugt ist und nicht zuletzt der Stadt zu verdanken“. Dem Teamleiter Wirtschaftsförderung der Stadt, Herrn Christoph Ellsel, der anlässlich der Betriebsversammlung erneut vor Ort war, sprach die Insolvenzverwaltung hierfür ausdrücklich Dank aus.

September 2010

Fehlbaum GmbH & Co. KG, Gerolzhofen: Insolvenzverfahren eröffnet

Zum 01.09.2010 wurde das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Firma Fehlbaum GmbH & Co. KG in Gerolzhofen eröffnet.

Der Betrieb wird durch den Insolvenzverwalter Herrn RA Robert Wartenberg derzeit in vollem Umfang fortgeführt. Die Suche nach einem Investor / Übernehmer dauert an.

August 2010

MUK GmbH, Neustadt/Aisch: Übernahmen perfekt!

Erst am 30.07.2010 wurde mit Beschluss des AG - Insolvenzgericht - Fürth das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Firma MUK GmbH eröffnet und Herr RA Hans Raab zum Insolvenzverwalter bestellt.

Bereits jetzt wurden alle 3 Filialen mit deren Mitarbeitern an Übernehmer übergeben. Wir freuen uns, die Betriebe sowie die Arbeitsplätze in Ansbach, Höchstadt und Nürnberg erhalten zu können.

August 2010

PRESSEMITTEILUNG IM VORLÄUFIGEN INSOLVENZVERFAHREN ÜBER DAS VERMÖGEN DER BÄCKEREI MAIER GMBH & CO. KG, HESSDORF

Am vergangenen Donnerstag den 12.08.2010 sah sich die Geschäftsführung der Bäckerei Maier GmbH & Co. KG aus Hessdorf gezwungen, beim Amtsgericht Fürth den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen zu stellen. Das Amtsgericht - Insolvenzgericht - Fürth hat mit Beschluss vom 12.08.2010 Herrn Rechtsanwalt Robert Wartenberg, Partner der auf Insolvenzrecht spezialisierten Kanzlei Raab & Kollegen, zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Die Bäckerei Maier, deren Backtradition bis ins Jahr 1958 zurückreicht, beschäftigt derzeit insgesamt 85 Arbeitnehmer und verkauft ihre Backwaren in insgesamt 15 Filialen im Raum Erlangen, Höchstadt und Forchheim.

Noch am Donnerstag und während des gesamten Freitages fanden von Seiten des Teams des Insolvenzverwalters Gespräche mit der Geschäftsleitung, Kreditinstituten, der Agentur für Arbeit und den Lieferanten statt, um sicherzustellen, dass der Betrieb in vollem Umfang aufrecht erhalten werden kann.

Die Mitarbeiter der Bäckerei wurden durch den vorläufigen Insolvenzverwalter im Rahmen von zwei Betriebsversammlungen am Montag den 16.08.2010 über die Insolvenzantragsstellung und die derzeitige Situation unterrichtet.

Im Rahmen dieser Versammlungen konnte der vorläufige Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Wartenberg die Belegschaft darüber informieren, dass der Geschäftsbetrieb uneingeschränkt aufrecht erhalten werden kann und die offenen Lohn- und Gehaltsforderungen über das Insolvenzausfallgeld gesichert sind.

Im Rahmen der beantragten und bewilligten Insolvenzgeldvorfinanzierung wurde eine umgehende Auszahlung der Löhne und Gehälter sichergestellt.

Der vorläufige Insolvenzverwalter ist derzeit mit allem Nachdruck darum bemüht, eine Sanierungslösung zu erarbeiten und so zu gewährleisten, dass der schuldnerischen Betrieb und die Arbeitsplätze erhalten werden können.

 

August 2010

Bäckerei Maier GmbH & Co KG, Heßdorf: vorläufiges Insolvenzverfahren

Am 12.08.2010 hat die Firma Bäckerei Maier GmbH & Co KG Insolvenzantrag bei Amtsgericht Fürth gestellt. Mit Beschluss vom gleichen Tag wurde Herr RA Robert Wartenberg als vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt.

Seitdem wird der Geschäftsbetrieb mit insgesamt 85 Arbeitnehmern aufrecht erhalten. Es wird aktiv nach einer Übernahmelösung gesucht, um in erster Linie den Gesamtbetrieb zu erhalten.

Juli 2010

Maschinenbauer streicht die Segel - Käufer für insolvente Firma Dobler steht aber schon bereit (Artikel aus den Fürther Nachrichten)

FÜRTH
Mit der Ernst Dobler Maschinenbau GmbH (EDG) ist erneut eine Fürther Firma ins Straucheln geraten und musste Insolvenz beantragen. Die gute Nachricht: Ein Investor hat bereits ernsthaftes Interesse an der Übernahme des Betriebs in der Südstadt samt seiner 55 Beschäftigten sowie weiteren 30 in einem Görlitzer Tochterunternehmen bekundet.

Am Donnerstagnachmittag stellte sich ein Vertreter des Berliner Unternehmens der Dobler-Belegschaft in einer Betriebsversammlung vor. Dem Vernehmen nach ist auch der potentielle Käufer, der noch nicht genannt werden will, auf dem Maschinenbausektor tätig. „Einen außerordentlich guten Eindruck“ von ihm hat der ebenfalls anwesende städtische Wirtschaftsreferent Horst Müller gewonnen, wie er den Fürther Nachrichten sagte. So unangenehm jede Insolvenz sei, so zuversichtlich sei er deshalb in diesem Fall.

Drastische Einbußen
Grund für die Dobler-Pleite ist nach Angaben von Geschäftsführer Florian Rothweiler ein „drastischer Umsatzrückgang von rund 50 Prozent und ein Preisverfall von bis zu 40 Prozent“ während der Wirtschafts- und Finanzkrise. Trotz „einschneidender Sanierungsmaßnahmen“ wie dem Lohnverzicht der Mitarbeiter und einem „umfangreichen Finanzierungspaket“ sei es nicht gelungen, sich aus der prekären Lage zu befreien. Die jüngste Belebung des Marktes komme zu spät für die Firma an der Humbserstraße, die Turbinen-Komponenten für namhafte Hersteller wie Siemens, MAN und Alstom produziert.
Der Übernahmeinteressent wurde laut Rothweiler bereits „wichtigen Kunden vorgestellt“, die an einer Fortsetzung der Geschäftsbeziehungen interessiert seien und neue Aufträge angekündigt hätten. Die Berliner Firma sehe den Zusammenschluss mit der EDG als „Idealfall einer strategischen Ausweitung ihres Geschäftsfelds“, zumal sich die beiden Produktpaletten ergänzen.

22.07.2010 Fürther Nachrichten

Juli 2010

Ernst Dobler Maschinenbau Görlitz Gmbh, Görlitz: vorläufiges Insolvenzverfahren

Auch in diesem vorläufigen Insolvenzverfahren wird durch Herrn RA Hans Raab die Firma weitergeführt und nach Interessenten an der Übernahme der Firma gesucht, so dass die Arbeitsplätze der ca. 30 Mitarbeiter erhalten bleiben.

Juli 2010

Ernst Dobler Maschinenbau Fürth GmbH, Fürth: vorläufiges Insolvenzverfahren

Mit Beschluss des AG - Insolvenzgericht - Fürth vom 20.07.2010 wurde über das Vermögen der Firma Ernst Dobler Maschinenbau Fürth GmbH die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet und Herr RA Hans Raab zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Derzeit wird das eingesessene Fürther Unternehmen mit seinen 57 Arbeitnehmern fortgeführt. Es laufen aussichtsreiche Verhandlungen mit Interessenten zur Übernahme der Firma um so die Arbeitsplätze für alle Mitarbeiter erhalten zu können.

Juli 2010

GEROLZHOFEN - Chance für Firma Fehlbaum mit neuer Kraft durchzustarten (Artikel aus der Mainpost)

VORLÄUFIGER INSOLVENZVERWALTER WILL DEN FAMILIENBETRIEB GESTÄRKT AUS DEM INSOLVENZVERFAHREN HERAUSFÜHREN

„Wir sehen darin die große Chance, unser Unternehmen zu entschulden, um mit neuer Kraft durchstarten zu können.“ – Mit diesen Worten reagiert Geschäftsführer Jochen Fehlbaum auf die Entscheidung des Insolvenzgerichts am Amtsgericht in Schweinfurt, vor gut einer Woche die vorläufige Insolvenzverwaltung über das Vermögen der Fehlbaum GmbH & Co. KG in Gerolzhofen anzuordnen.

Die Ansicht, dass die Chancen für den Gerolzhöfer Traditionsbetrieb gut stehen, teilt auch der vom Gericht als sogenannter vorläufiger Insolvenzverwalter eingesetzte Bamberger Rechtsanwalt Robert Wartenberg. Er bestätigte in einer Stellungnahme gegenüber dieser Zeitung, dass er derzeit mit allem Nachdruck darum bemüht sei, eine Sanierungslösung zu erarbeiten und so zu gewährleisten, dass die Firma Fehlbaum gestärkt aus dem Insolvenzverfahren herausgehe.

Zur Erläuterung: Die vorläufige Insolvenzverwaltung hat das Ziel, zum Schutz des Schuldnervermögens eine geeignete Person mit dessen Verwaltung zu betrauen, bis das Gericht über die Eröffnung des Insolvenzverfahrens entscheidet, um so die Sicherung des Schuldnervermögens vor nachteiligen Veränderungen zu gewährleisten.

Nach Auskunft von Wartenberg wird nach derzeitigem Stand des Verfahrens der Geschäftsbetrieb zunächst in vollem Umfang aufrechterhalten, und sowohl das Ladengeschäft, als auch die vorhandenen Aufträge im Bereich der Elektroinstallation als zweitem Hauptstandbein der Firma fortgeführt.

Die Löhne und Gehälter der aktuell 17 Mitarbeiter seien derzeit gesichert, so Wartenberg. Die Beschäftigten seien von ihm am Mittwoch im Rahmen einer Betriebsversammlung über die aktuelle Situation informiert worden.

Laut Jochen Fehlbaum sei der Familienbetrieb bereits wieder in gutem Fahrwasser unterwegs gewesen. Doch dann sei 2009 die Wirtschafts- und Finanzkrise gekommen. „Die Delle wirkt jetzt nach“, betont er. Zusätzlich verschlimmert hätten sich die finanziellen Probleme durch ausstehende große Rechnungen.

Jochen Fehlbaum ist optimistisch, gestärkt aus der Situation herauszukommen. Er betont: „Wir würden uns freuen, wenn uns unsere Kunden die Treue halten und weiter bei uns einkaufen. Wir und unsere Mitarbeiter tun alles, um sie zufrieden zu stellen.“

Josef Fehlbaum, der im Jahr 2008 im Alter von fast 89 Jahren verstorben war, hatte die Firma 1945 in der Steingrabenstraße gegründet. Nach Ablegung der Meisterprüfung 1947 siedelte er 1949 sein Geschäft am Marktplatz an und erweiterte es stetig. 1990 übernahm Sohn Jürgen den Betrieb.

Als die beengten Verhältnisse am Marktplatz nicht mehr die Anforderungen an einen modernen Betrieb erfüllten, wurden 1995 die großzügigen Geschäfts- und Werkstatträume in der Rügshöfer Straße 53 mit reichlich Parkplätzen vor der Tür bezogen. 2009 hat mit Diplomkaufmann Jochen Fehlbaum die dritte Generation die Führung des Euronics-Fachgeschäfts übernommen. Sein Vater Jürgen fungiert seitdem als Prokurist.

01.07.2010 Mainpost

Juni 2010

Fehlbaum GmbH & Co. KG, Gerolzhofen: vorläufiges Insolvenzverfahren

Mit Beschluss des Amtsgerichts – Insolvenzgericht – Schweinfurt vom 23.06.2010 wurde über das Vermögen der Fehlbaum GmbH & Co. KG die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet und Herr RA Robert Wartenberg zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.
Nach dem derzeitigen Stand des Verfahrens wird der Geschäftsbetrieb der Insolvenzschuldnerin zunächst in vollem Umfang aufrecht erhalten und sowohl das Ladengeschäft als auch die vorhandenen Aufträge im Bereich der Elektroinstallation fortgeführt.

Mai 2010

Autohaus Gümpelein GmbH & Co. KG, Feuchtwangen: vorläufiges Insolvenzverfahren

Mit Beschluss des Amtsgericht - Insolvenzgericht - Ansbach vom 17.05.2010 wurde das vorläufige Insolvenzverfahren über das Vermögen der Firma Autohaus Gümpelein GmbH & Co. KG angeordnet und Herr Rechtsanwalt Hans Raab zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestimmt.
Derzeit wird das Unternehmen in Feuchtwangen mit ca. 10 Mitarbeitern fortgeführt. Es werden Interessenten an der Übernahme gesucht.

Mai 2010

Cafe Bar Mocambo, Weißenburg: Insolvenzverfahren eröffnet

Mit Beschluss des Amtsgericht - Insolvenzgericht - Ansbach vom 01.05.2010 wurde das Insolvenzverfahren eröffnet und Herr Rechtsanwalt Ralf-Michael Dörr zum Insolvenzverwalter bestellt. Der Betrieb wird fortgeführt und nach einer Übernahmelösung gesucht. Das beliebte Cafe ist auch mit einem Stand auf dem Altstadtfest vom 16.-18.07.2010 in Weißenburg vertreten.

April 2010

Dorfmetzgerei Winter, Riesbürg: Übernahmelösung gefunden

Die bisher geführten Übernahmeverhandlungen sind endlich mit Erfolg gekrönt. Insolvenzverwalterin Frau Rechtsanwältin Susanne Fichna konnte zum 01.04.2010 die Dorfmetzgerei Winter an einen neuen Eigentümer verkaufen. Das Geschäft bleibt also bestehen.

März 2010

Fertigungstechnik Hutter GmbH, Wettringen: erfolgreiche Übernahme

Nachdem Ende Dezember 2009 das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Firma Fertigungstechnik Hutter GmbH aus Wettringen eröffnet wurde, konnte der Insolvenzverwalter Herr Rechtsanwalt Ralf-Michael Dörr nunmehr dem Betrieb an einen früheren Arbeitnehmer verkaufen. Der Betrieb wird daher mit den zehn weiteren Arbeitnehmern fortgeführt.

Februar 2010

Cafe Bar Mocambo, Weißenburg: vorläufiges Insolvenzverfahren

Mit Beschluss vom 22.02.2010 hat das AG – Insolvenzgericht – Ansbach Herrn RA Ralf-Michael Dörr zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Der gemütliche Treffpunkt direkt neben dem Alten Rathaus in Weißenburg wird derzeit in vollem Umfang weiter betrieben. Es werden geeignete Interessenten für eine Übernahme der Gaststätte gesucht. Daneben wird auch die Durchführung eines Insolvenzplanverfahrens erwogen.

Februar 2010

3wbox GmbH, Nürnberg: Insolvenzverfahren eröffnet

Mit Beschluss des Amtsgerichts – Insolvenzgerichts – Nürnberg vom 01.02.2010 wurde das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Firma 3wBox GmbH eröffnet. Bereits im Rahmen der vorläufigen Insolvenzverwaltung konnten Nachfolgelösungen für zwei Unternehmensteile vertraglich fixiert und ein Teil der Arbeitsplätze gerettet werden.

Februar 2010

Autohaus Dürrbeck GmbH, Forchheim: Insolvenzverfahren eröffnet

Das Insolvenzverfahren über die Autohaus Dürrbeck GmbH wurde am 01.02.2010 eröffnet und Herr Rechtsanwalt Robert Wartenberg als Insolvenzverwalter bestellt. Wie schon seit der Anordnung der vorläufigen Insolvenzverwaltung am 02.12.2009 wird der Betrieb auch im eröffneten Insolvenzverfahren durch den Insolvenzverwalter fortgeführt und in vollem Umfang aufrechterhalten. Entsprechend wurden seit Insolvenzeröffnung alle Mitarbeiter weiter beschäftigt. Die Suche nach einem potentiellen Übernehmer läuft derzeit weiter.

Februar 2010

Hüttlinger & Martin GbR, Ansbach: Insolvenzverfahren eröffnet

Das Insolvenzverfahren über die Hüttlinger & Martin GbR wurde am 01.02.2010 eröffnet und Frau Rechtsanwältin Susanne Fichna als Insolvenzverwalterin bestellt. Seit Anordnung der vorläufigen Insolvenzverwaltung konnte für 3 der 5 Filialen in Mittelfranken Übernehmer gefunden werden. Die Filiale in Büchenbach wird derzeit mit 3 Arbeitnehmern fortgeführt, Übernahmeverhandlungen laufen. Lediglich die Filiale in Baden-Württemberg konnte leider nicht fortgeführt werden.

Dezember 2009

Dorfmetzgerei Winter, Riesbürg: Insolvenzverfahren eröffnet

Mit Beschluss des Amtsgericht - Insolvenzgericht - Aalen vom 31.12.2009 wurde das Insolvenzverfahren über die Dorfmetzgerei Winter eröffnet. Derzeit kann der Betrieb fortgeführt werden, Übernahmeverhandlungen laufen.

Dezember 2009

Fertigungstechnik Hutter GmbH, Wettringen: Insolvenzverfahren eröffnet

Mit Beschluss des AG - Insolvenzgericht - Ansbach vom 30.12.2009 wurde über das Vermögen der Firma Fertigungstechnik Hutter GmbH aus Wettringen das Insolvenzverfahren eröffnet und Herr Rechtsanwalt Ralf-Michael Dörr zum Insolvenzverwalter bestellt. Der Betrieb wird auch im eröffneten Verfahren fortgeführt. Es werden Interessenten zur Übernahme des Betriebs gesucht.

Dezember 2009

Autohaus Dürrbeck GmbH, Forchheim: vorläufiges Insolvenzverfahren

Mit Beschluss des AG - Insolvenzgericht - Bamberg wurde Herr Rechtsanwalt Robert Wartenberg zum vorläufigen Insolvenzverwalter der Firma Autohaus Dürrbeck GmbH bestellt. Der Geschäftsbetrieb des Autohauses mit derzeit 10 Arbeitnehmern wird aufrecht erhalten. Es wird intensiv nach Investoren gesucht.

02. Dezember 2009

Sorge um Beschäftigte: Neues Qualitätsmanagement in Insolvenzverwaltung (Artikel aus den Fürther Nachrichten)

Firmenpleiten sind an der Tagesordnung und in deren Schatten machen Insolvenzverwalter – wie bei Quelle – meist unrühmliche Schlagzeilen. Damit die Schadensregulierung nicht ins Chaos mündet, hat der Verband der Insolvenzverwalter als Reaktion auf die andauernde Qualitätsdiskussion seinen Mitgliedern ein Qualitätsmanagement verordnet. Die Fürther Kanzlei Raab & Kollegen hat dies als erstes Unternehmen in der Region erfolgreich eingeführt.

FÜRTH - Was einen guten Insolvenzverwalter ausmacht? Für Hans Raab ist es in erster Linie der Erhalt von Arbeitsplätzen. Zwar nennt die Insolvenzverordnung primär das Befriedigen der Gläubiger, doch eine Betriebsfortführung hält Raab für allemal besser, als das Zerschlagen – auch wenn sie wirtschaftliche Risiken birgt und die Banken revoltieren.

Zumindest teilweise gelungen ist es dem Emskirchener 2003 bei der Pleite des Fürther Deko-Unternehmens Barthelmeß. Heute noch schwärmt Wirtschaftsreferent Horst Müller in höchsten Tönen von Raabs Bemühungen. Welten hätten diese damals von der Arbeit einer Düsseldorfer Kanzlei im Fall der damaligen Plettac-Pleite getrennt. Übereinstimmend mit Raab sieht Müller an diesem Beispiel die Wichtigkeit der Präsenz des Insolvenzverwalters vor Ort bestätigt.

Auch Quelle-Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg, dem Müller schlechten Stil im Umgang mit den Beschäftigten vorwirft, hat sich in den Augen des Wirtschaftsreferenten für den Standort nicht interessiert. Sein Kardinalfehler sei es gewesen, den Konzern nicht aufgeteilt zu haben. Denn einzelne Bereiche hätte man nach Müllers Ansicht durchaus retten können. Im Quelle - Insolvenzverfahren sieht der Referent dabei nur die Spitze eines Eisbergs. Um Trittbrettfahrern vorzubauen, macht sich Müller für strengere Maßstäbe wie in Österreich stark. Dort bekommen Insolvenzverwalter beim Erhalt von Arbeitsplätzen höhere Vergütungen.

Für Raab, der einräumt, bei schwierigen Insolvenzen schon oft schlaflose Nächte gehabt zu haben, ist die Arbeit vor Ort eine Selbstverständlichkeit. Den Anlass zum Aufbau seiner Fürther Kanzlei hat 2002 die Übernahme der Insolvenzverwaltung bei Möbel Krügel gegeben. Nicht ein neues Insolvenzrecht, wie es derzeit von vielen Seiten gefordert wird, hält Raab angesichts des Dilemmas von Quelle für geboten, sondern das Einsetzen von ortsnahen Verwaltern, die mit den Problemen vertraut sind, kurze Wege zu den Behörden haben und deshalb schneller und sachgerechter agieren können als ortsferne Institutionen.

Im Falle eines Scheiterns aller Bemühungen um die Fortführung von Pleite-Unternehmen sei es nicht mit der Gründung einer Auffanggesellschaft getan. Vielmehr müsse sich der Insolvenzverwalter in Zusammenarbeit mit der Arbeitsagentur auch um die Vermittlung der Entlassenen in neue Arbeitsverhältnisse kümmern.

Dass in der aktuellen Wirtschaftskrise das Schlimmste bereits überwunden ist, glaubt Raab nicht. Er befürchtet vielmehr, dass gerade in der Aufschwungphase viele mittelständische Unternehmen in ernste Schwierigkeiten kommen . Den Grund macht Raab in der dünnen Eigenkapitaldecke aus. Geld, das für Investitionen zur Weiterentwicklung gerade dann dringend benötigt wird. Daneben sieht der Insolvenzverwalter verbreitete Defizite mittelständischer Unternehmen im Bereich der Liquiditätsplanung und des Controllings.

Zur Zertifizierung müssen Insolvenzverwalter optimierte Arbeitsabläufe nachweisen, die für gleichbleibende Qualitätsstandards sorgen. Das neue System ermöglicht es unabhängigen Sachverständigen, die Qualität von Insolvenzverwaltungen anhand objektiver Kriterien zu überprüfen. Dabei spielen neben Fachwissen auch unternehmerische Fähigkeiten und Erfahrung in der Sanierung von Unternehmen und in der Rettung von Arbeitsplätzen eine Rolle. Die Kriterien wurden in einem speziellen Regelwerk mit der Bezeichnung InsO 9001 aufgelistet.
VOLKER DITTMAR

02.12.2009 Fürther Nachrichten

November 2009

Hüttlinger & Martin GbR, Ansbach: vorläufiges Insolvenzverfahren

Mit Beschluss des AG – Insolvenzgericht – Ansbach vom 17.11.2009 wurde Frau Rechtsanwältin Susanne Fichna zu vorläufigen Insolvenzverwalterin bestellt. Alle der 5 Friseursalons in Mittelfranken und Baden-Württemberg können fortgeführt werden. Zur Sicherung der Arbeitsplätze der ca. 20 Arbeitnehmer wird derzeit nach Sanierungsmöglichkeiten und Investoren gesucht.

November 2009

Fertigungstechnik Hutter GmbH, Wettringen: vorläufiges Insolvenzverfahren

Mit Beschluss des AG - Insolvenzgericht - Ansbach vom 28.10.2009 wurde Herr Rechtsanwalt Ralf-Michael Dörr zum vorläufigen Insolvenzverwalter der Firma Fertigungstechnik Hutter GmbH bestellt. Das Unternehmen mit ca. 30 Mitarbeitern kann derzeit fortgeführt werden. Zur Erhaltung dieser Arbeitsplätze und des Betriebes werden Übernahmeinteressenten gesucht.

27. Juni 2009: "Für die regionale Zuständigkeit" (Artikel aus den Fürther Nachrichten)

Arcandor: Insolvenzverwalter pochen auf höhere Kompetenz

FÜRTH – Im Strudel der Arcandor-Insolvenz teilt ein weiteres Tochterunternehmen das Schicksal der Muttergesellschaft: die servicelogiQ GmbH. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter des Nürnberger Transport- und Logistik-Dienstleisters mit vormals über 500 Mitarbeitern wurde Hans Raab, Fürther Fachanwalt für Insolvenzrecht, bestellt.

Im Gegensatz zu den zahlreichen anderen in unserer Region angesiedelten Konzerngesellschaften, deren Insolvenzverfahren in Essen beantragt wurden, bestellte das Insolvenzgericht Nürnberg im Fall der servicelogiQ einen regionalen Verwalter. „Dies ist im Sinne der Wahrung der Interessen von Arbeitnehmern und Zulieferern nicht nur zu begrüßen, sondern entspricht schlicht den eindeutigen Zuständigkeitsbestimmungen nach der Insolvenzordnung“, so Raab.

Die seit über 30 Jahren in der Insolvenzverwaltung tätigen Kanzlei Raab &/ Kollegen richtete kürzlich zum achten Mal das Forum „Insolvenzrecht für Praktiker“ in Fürth aus. Die Veranstaltung zeichnet sich durch die hochkarätigen Referenten, wie den Richter am Bundesgerichtshof Gerhard Vill, oder den renommierten Insolvenzrechtler Prof. Dr. Stefan Smid von der Universität Kiel aus. Die Veranstaltung war geprägt von der Finanzkrise und ihren Folgen.

Angesichts der für die zweite Jahreshälfte erwarteten Insolvenzwelle bleibe zu hoffen, dass die Geschicke regionaler Unternehmen in die Hände ortsansässiger Insolvenzverwalter gegeben werde, so der Tenor.